Der Hamburger SV hat offenbar ein konkretes Angebot für Arsenals Mittelfeldspieler Fábio Vieira abgegeben. Das enthüllte HSV-Vorstandsboss Dr. Eric Huwer in einem exklusiven Interview. Demnach hat der Zweitligist den Premier-League-Klub kontaktiert, um eine Leihe oder einen festen Transfer des 24-jährigen Portugiesen zu realisieren.
Huwer bestätigt Interesse an Vieira
„Wir haben bei Arsenal angefragt und ein Angebot unterbreitet“, sagte Huwer gegenüber der Presse. „Vieira ist ein Spieler, der unser Profil perfekt ergänzen würde. Er ist technisch stark, hat eine gute Übersicht und kann im offensiven Mittelfeld sowie auf den Flügeln spielen.“ Der HSV-Boss betonte jedoch, dass der Deal noch nicht in trockenen Tüchern sei. „Wir warten nun auf die Rückmeldung aus London. Arsenal prüft unsere Offerte.“
Vieira bei Arsenal ohne Perspektive
Fábio Vieira war im Sommer 2022 für rund 35 Millionen Euro vom FC Porto zu Arsenal gewechselt, konnte sich aber nie richtig durchsetzen. In der laufenden Saison kam er nur auf wenige Kurzeinsätze und steht bei den Gunners nicht im Fokus von Trainer Mikel Arteta. Ein Wechsel im Januar gilt als wahrscheinlich. Neben dem HSV sollen auch mehrere portugiesische Klubs Interesse haben.
HSV hofft auf Leihe mit Kaufoption
Laut Huwer strebt der HSV eine Leihe mit anschließender Kaufoption an. „Wir wollen den Spieler langfristig an uns binden, aber zunächst müssen die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Eine Leihe wäre der ideale Weg, um Vieira nach einer schwierigen Zeit wieder aufzubauen“, erklärte der 52-Jährige. Der HSV ist aktuell Tabellenzweiter der 2. Bundesliga und kämpft um den Aufstieg. Ein Spieler wie Vieira würde die Offensive deutlich verstärken.
Arsenal zögert noch
Bislang hat Arsenal noch nicht auf das Angebot reagiert. Die Londoner sollen abwägen, ob sie Vieira direkt verkaufen oder ihn per Leihe abgeben. Ein vollständiger Transfer scheint aufgrund der hohen Ablösesumme unwahrscheinlich. Der HSV hofft dennoch auf eine Einigung bis zum Ende der Transferperiode. „Wir sind optimistisch, aber auch realistisch. Arsenal hat das letzte Wort“, so Huwer abschließend.



