Brandenburger CDU-Minister Jan Redmann: Familie ohne Leihmutter
Brandenburger CDU-Minister: Familie ohne Leihmutter

Jan Redmanns Weg zur Familie

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) hat sich im Gegensatz zum ehemaligen CDU-Fraktionschef Jens Spahn gegen eine Leihmutter entschieden. Der gebürtige Wittstocker, der mit einem Mann verheiratet ist, erklärte gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN), ihm seien die „sehr berechtigten ethischen Bedenken gegen eine Leihmutterschaft“ bewusst. Er könne sie gut nachvollziehen.

Die Entscheidung für eine Patchwork-Familie

Statt einer Leihmutter wählte Redmann den Weg einer Patchwork-Familie. Seine heute zweijährige Tochter lebt mit ihm und seinem Ehemann zusammen. Der Minister betonte, dass dieser Weg für ihn und seinen Partner der richtige war. „Wir haben uns bewusst für diese Form der Familie entschieden, weil sie unseren Vorstellungen von Verantwortung und Nähe entspricht“, so Redmann.

Ethische Bedenken im Fokus

Redmann äußerte sich auch zu den ethischen Fragen rund um Leihmutterschaft. Er verwies auf die mögliche Ausbeutung von Frauen und die rechtlichen Grauzonen in vielen Ländern. „Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft diese Themen offen diskutieren und klare Regeln finden“, sagte der CDU-Politiker. Er selbst fühle sich mit seiner Entscheidung wohl und sehe seine Familie als bereichernd an.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Familienleben in Brandenburg

Die Familie lebt in Brandenburg, wo Redmann als Innenminister tätig ist. Trotz seines vollen Terminkalenders legt er Wert auf Zeit mit seiner Tochter und seinem Partner. „Familie ist für mich der wichtigste Rückhalt“, betonte er. Die Patchwork-Familie sei für ihn ein Modell, das immer mehr an Bedeutung gewinne.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration