Bei Eintracht Frankfurt bahnt sich eine interessante Personalie an. Trainer Adi Hütter setzt auf ein junges Stürmertalent, das in der Vorbereitung stark auf sich aufmerksam macht. Der Coach gilt als Förderer, hat aber eine klare Forderung: Ohne defensive Disziplin gibt es keinen Platz in der Startelf.
Das Talent im Fokus
Der Angreifer, der in der vergangenen Saison bereits erste Bundesliga-Minuten sammelte, drängt mit guten Leistungen in die Stammelf. Hütter schätzt seine Offensivqualitäten, betont jedoch, dass im System der Eintracht jeder Spieler nach hinten arbeiten müsse. „Es reicht nicht, Tore zu schießen. Wir brauchen eine Balance“, heißt es aus dem Trainerteam.
Der Spieler selbst weiß um die Erwartungen. In den Testspielen zeigte er sich verbessert im Gegenpressing und bei der Rückwärtsbewegung. Laut Vereinskreisen liegt der Fokus im Training auf taktischer Disziplin.
Hütters Anforderung
Der Österreicher Hütter hat in seiner Karriere immer wieder bewiesen, dass er junge Spieler fördert, aber auch fordert. „Wer spielt, muss bereit sein, auch Verteidigungsarbeit zu leisten“, so ein interner Spruch. Die Konkurrenz im Angriff ist groß: Mit Spielern wie Rafael Santos Borré und Gonçalo Paciência warten erfahrene Alternativen.
Dennoch plant der Trainer, dem Talent in der neuen Saison mehr Verantwortung zu geben. Voraussetzung ist die Umsetzung der taktischen Vorgaben. „Er hat das Potenzial, aber er muss es konstant abrufen“, erklärte Hütter kürzlich.
Aussichten für die Saison
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Youngster die Hürde nimmt. Die Fans in Frankfurt hoffen auf ein weiteres Eigengewächs, das den Sprung schafft. Sollte er die Erwartungen erfüllen, könnte er schon früh in der Saison zu den Überraschungen der Bundesliga zählen.
Bis dahin bleibt die Devise: Angriff mit Köpfchen und Einsatz nach hinten.



