Klopp-Fahrplan: So soll der DFB-Neustart mit Jürgen Klopp aussehen
Klopp-Fahrplan: DFB-Neustart mit Jürgen Klopp

Der deutsche Fußball steht vor einem Neuanfang: Nach dem blamablen Aus bei der Weltmeisterschaft 2026 und dem darauf folgenden Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist die Suche nach einem Nachfolger in vollem Gange. Der Wunschkandidat des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist Jürgen Klopp, der ehemalige Erfolgstrainer des FC Liverpool. Laut Informationen von BILDplus hat der Verband bereits einen konkreten Fahrplan für die Verpflichtung des 58-Jährigen ausgearbeitet.

Der Fahrplan: Start noch 2026

Der DFB strebt an, Klopp noch im Laufe des Jahres 2026 als neuen Bundestrainer zu präsentieren. Nach dem WM-Desaster in den USA, Kanada und Mexiko, bei dem die deutsche Nationalmannschaft bereits in der Gruppenphase gescheitert war, soll Klopp die Mannschaft neu formieren und für die Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland fit machen. Der Fahrplan sieht vor, dass Klopp seine Arbeit offiziell nach der laufenden Saison aufnimmt, wobei ein genauer Termin noch nicht feststeht.

Die Hürden: Vertrag und Gehalt

Allerdings gibt es auch Hindernisse: Klopp steht noch beim FC Liverpool unter Vertrag, der bis 2026 läuft. Zwar hatte er angekündigt, nach seinem Abschied von den Reds eine Auszeit zu nehmen, doch der DFB hofft, ihn von einem früheren Einstieg überzeugen zu können. Zudem ist die Gehaltsfrage ein zentraler Punkt. Klopp verdiente in Liverpool ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro – eine Summe, die der DFB allein nicht stemmen kann. Daher sollen Sponsoren und möglicherweise auch der Ligaverband DFL mit ins Boot geholt werden, um das Gehalt zu finanzieren.

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Klopps Bedingungen: Kader und Freiheiten

Laut BILDplus hat Klopp bereits Bedingungen für eine Zusammenarbeit gestellt. Er fordert weitreichende sportliche Freiheiten, insbesondere bei der Kaderzusammenstellung. Der 58-Jährige möchte nicht nur als Trainer, sondern auch als sportlicher Leiter agieren, ähnlich wie er es in Liverpool tat. Zudem soll er ein Mitspracherecht bei der Besetzung des Trainerstabs und der Nachwuchsarbeit erhalten. Der DFB zeigt sich grundsätzlich offen für diese Forderungen, da man Klopp als „Jahrhunderttrainer“ ansieht, der die Nationalmannschaft wieder an die Weltspitze führen kann.

Reaktionen: Hoffnung und Skepsis

Die Aussicht auf Klopp als Bundestrainer sorgt im deutschen Fußball für gemischte Gefühle. Während Fans und viele Experten von der Verpflichtung träumen, gibt es auch kritische Stimmen. „Jürgen Klopp ist ein Ausnahmetrainer, aber der DFB muss sich fragen, ob er das nötige Geld und die Geduld für ein langfristiges Projekt hat“, zitiert BILDplus einen nicht genannten Verbandsfunktionär. Andere betonen, dass Klopp genau der richtige Mann sei, um die Mannschaft nach dem WM-Debakel wieder aufzubauen und für die EM 2028 zu formen.

Ausblick: Entscheidung in den nächsten Wochen

Der DFB will die Verhandlungen mit Klopp in den nächsten Wochen intensivieren. Sollte eine Einigung erzielt werden, könnte die offizielle Vorstellung noch vor dem Herbst 2026 erfolgen. Bis dahin wird die Nationalmannschaft interimistisch von einem Übergangstrainer betreut. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Traum von Klopp als Bundestrainer Realität wird oder ob der DFB doch auf andere Kandidaten ausweichen muss.

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