Mauro Schmid hat die 13. Etappe der Tour de France gewonnen. Der Schweizer Radprofi setzte sich am Mittwoch auf dem Ballon d'Alsace durch, einem der legendärsten Berge der Rundfahrt. Vor 121 Jahren wurde dieser Anstieg erstmals erklommen. Nun spielte er erneut die entscheidende Rolle im Kampf um den Tagessieg.
Ein historischer Berg als Schauplatz
Der Ballon d'Alsace, ein 1247 Meter hoher Pass in den Vogesen, ist seit der ersten Tour de France im Jahr 1905 Teil des Programms. Damals war er der erste große Anstieg der Geschichte. Auch heute noch gilt er als Prüfstein für die Fahrer. Schmid nutzte die Abfahrt, um sich von der Spitzengruppe abzusetzen und den Etappensieg einzufahren. Der Sieg ist sein erster bei einer großen Rundfahrt.
Neue Substanz im Peloton
Neben dem sportlichen Ereignis sorgte ein Bericht über eine neue Substanz im Peloton für Unruhe. Laut Informationen der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) wurde bei mehreren Fahrern eine bisher unbekannte leistungssteigernde Substanz nachgewiesen. Die Agentur bestätigte, dass die Ermittlungen laufen. „Wir haben Proben genommen und analysieren sie derzeit“, sagte ein Sprecher der AFLD. Details zu den betroffenen Fahrern oder der Substanz wurden nicht genannt.
Reaktionen aus dem Fahrerlager
Die Nachricht verbreitete sich schnell im Peloton. Mehrere Teamleiter zeigten sich besorgt. „Das ist ein Schlag für den Radsport“, sagte ein Sportdirektor, der anonym bleiben wollte. „Wir müssen alles tun, um den Sport sauber zu halten.“ Auch die Fahrer äußerten sich zurückhaltend. „Ich konzentriere mich auf mein Rennen“, sagte Schmid nach seinem Sieg. „Was andere tun, ist nicht meine Sache.“
Auswirkungen auf das Gesamtklassement
In der Gesamtwertung gab es keine großen Veränderungen. Das Gelbe Trikot trägt weiterhin Tadej Pogačar, der im Hauptfeld das Ziel erreichte. Schmid liegt nun auf Rang 45, 34 Minuten hinter dem Spitzenreiter. Die 13. Etappe war 137,8 Kilometer lang und führte von Riquewihr zum Ballon d'Alsace. Die nächste Etappe am Donnerstag führt über 151 Kilometer nach Le Markstein.



