Kommentar: Mit Nagelsmann können wir den WM-Titel holen
Mit Nagelsmann können wir den WM-Titel holen

Julian Nagelsmann wurde in der Vergangenheit oft zu Recht kritisiert. In erster Linie ging es um sein Verhalten neben dem Platz, wenn man an seine Äußerungen Richtung Kritiker und unzufriedener Fans („Hyänen im Busch“) oder Deniz Undav denkt, wofür er sich hinterher entschuldigen musste. Mit beiden Parteien geht er mittlerweile auf Schmusekurs, lobt die deutschen Anhänger („Sensationell!“) und hat für seinen Torjäger nur noch herzliche Worte übrig.

Ein neuer, positiver Nagelsmann in Nordamerika

In Nordamerika ist ein durchweg positiv geladener Nagelsmann zu sehen, der dem deutschen Fußball wieder den Glauben an einen großen Triumph beschert hat – und in der „Noch“-Debatte mit Jürgen Klopp im Sympathiestatus am Schatten-Bundestrainer sogar vorbeizog. Seine Ideen und klar kommunizierte Rollenverteilung scheinen aufzugehen.

Undav als Joker und das Lob von Hoeneß

Undav zerreißt sich, wenn er reinkommt. So einen Joker braucht es, um den WM-Titel holen zu können. Sogar Bayern-Patron Uli Hoeneß lobte Nagelsmann für seine richtigen Wechsel. Er sei der Erste, der ihm bei einem erfolgreichen Turnier gratulieren würde. Macht der Bundestrainer so weiter, und vor allem keine Nebenkriegsschauplätze auf, wird er am 19. Juli, am Tag des WM-Endspiels, einen Anruf vom Tegernsee erhalten.

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