Rocco Reitz: RB-Neuzugang träumt von DFB-Team und Champions League
Reitz: „Irgendwann Nationalspieler“

Reitz über seine Ziele bei RB Leipzig

Rocco Reitz, der im Sommer von Borussia Mönchengladbach zu RB Leipzig wechselte, hat große Ambitionen. Der 24-jährige Mittelfeldspieler soll bei den Sachsen den verletzten Xaver Schlager ersetzen. Neben der Champions League, die er bald mit Leipzig erleben wird, hat Reitz ein weiteres klares Ziel vor Augen: die deutsche Nationalmannschaft.

„Ein persönliches Ziel von mir, diesen Rhythmus alle drei Tage und Champions League spielen zu dürfen, dafür bin ich sehr dankbar, das ist der größte Traum von jedem. Irgendwann ist das Ziel von einem, Nationalspieler zu sein. Das ist auch auf meiner Liste“, sagte Reitz gegenüber der dpa.

Schwieriger Abschied aus Gladbach

Der Wechsel nach Leipzig war für Reitz nicht einfach. Nachdem sein Transfer im April bekannt wurde, reagierten die Gladbach-Fans mit Protesten. Sie hielten ein Banner mit der Aufschrift „Wer das hier will, kann niemals unser Kapitän sein“ hoch und pfiffen ihren ehemaligen Kapitän beim 0:1 in Leipzig bei jedem Ballkontakt aus.

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„Ganz spurlos geht das nicht an einem vorbei. Wenn du ein stabiles Umfeld hast, meine Frau, meine Kleine haben da schon viel geholfen, auch mein Vater, mein Bruder, die Familie. Wenn du wenig in sozialen Netzwerken unterwegs bist und dich auf die wesentlichen Dinge konzentrierst, dann geht das schon gut“, erklärte Reitz mit etwas Abstand.

Vorfreude auf das Wiedersehen mit Borussia

Zum Bundesliga-Auftakt am 29. August um 15.30 Uhr trifft Reitz mit Leipzig auf seinen Ex-Klub. „Da gab es auf jeden Fall einen leichten Schmunzler, aber ich freue mich auf jeden Fall. Vor allem auf die Jungs, weil ich mich nicht so richtig verabschieden konnte von allen“, sagte Reitz, der das Saisonfinale damals in Gladbach wegen eines schweren Infekts verpasst hatte.

Gesundheitliche Probleme überwunden

Mittlerweile hat Reitz den Infekt fast überstanden. „Es war keine leichte Zeit, definitiv, ich will nicht ins Detail gehen. Ich glaube, das ist zu privat. Mir geht es gut, die Werte sind so, wie sie sein sollen“, so der Mittelfeldspieler, der sich Schritt für Schritt in die Mannschaft von RB Leipzig kämpft.

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