Julian Eitschberger hat seinen Vertrag bei Hertha BSC vorzeitig bis 2029 verlängert. Der 22-jährige Außenverteidiger, der von ausländischen Klubs umworben war, bekannte sich zu seinem Jugendverein. Dabei spielte Cheftrainer Stefan Leitl eine wichtige Rolle.
Eitschberger will Vorbild sein
„Ich hoffe, dass ich Vorbild sein kann und die Jungs sehen, dass man den Weg gehen kann“, sagte Eitschberger im Trainingslager in Kitzbühel. Er möchte den Talenten zeigen, dass man „sich langfristig bei Hertha bekennen und die nächsten Schritte machen“ kann. Der gebürtige Berliner betonte: „Jeder weiß, dass das mein Verein und meine Stadt ist, deswegen will ich weiter Vollgas geben.“
Die Gespräche mit Trainer Stefan Leitl, Benny Weber und Peter Görlich seien sehr gut gewesen. „Deswegen habe ich mich klar zu Hertha bekannt“, so Eitschberger. Interesse an ihm hatten unter anderem der AC Monza und der FC Lugano.
Stammplatz auf der rechten Abwehrseite winkt
Eitschberger, der in der abgelaufenen Saison nur sechsmal über 90 Minuten zum Einsatz kam, sieht gute Chancen auf mehr Spielzeit. „Klar gibt es immer Konkurrenz, aber ich werde da meine Minuten machen“, blickt er voraus. Die neue Ausrichtung von Hertha mit mutigerem Anlaufen und hohen Ballgewinnen kommt ihm entgegen. „Nach vorn gehen, vorn bleiben, direkt zum Tor gehen, um Assists und Tore zu machen. Das taugt mir schon ganz gut“, erklärte der Außenverteidiger.
Trainer Leitl überzeugte Eitschberger
Auch Cheftrainer Stefan Leitl erkundigte sich nach Eitschbergers Wechselgedanken. „Er hat die Gerüchte angesprochen und dann haben wir klar und offen darüber kommuniziert, wie es aussieht und welche Vision er mit mir hat. Dann war klar, dass ich bleiben möchte“, berichtete der 22-Jährige. Eitschberger will beim Hauptstadtklub noch sichtbarer werden und aufrecht vorangehen, zumal sich viele Nachwuchsspieler im verjüngten und verkleinerten Kader an ihm orientieren könnten.



