Jürgen Klopp startet beim DFB mit Heavy-Metal-Fußball und klaren Forderungen an Stars
Klopp startet DFB-Mission mit Heavy-Metal-Fußball

Jürgen Klopp (59) hat seine Arbeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgenommen. Der neue Bundestrainer will die Nationalmannschaft wieder an die Weltspitze führen. Für Mitte August sind erste Sitzungen mit seinem Trainerteam in Frankfurt geplant. Die taktische Vision des ehemaligen Liverpool- und Dortmunder Trainers steht bereits: Klopp plant, seinen charakteristischen Heavy-Metal-Fußball auch auf die Nationalmannschaft zu übertragen – ein intensives, pressingorientiertes Spiel, das Gegner unter Druck setzt und schnelle Ballgewinne erzwingt.

Torwartfrage: Wer hat die besten Karten?

Ein zentrales Thema ist die Torwartposition. Nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen und dem Rücktritt von Manuel Neuer steht eine neue Hierarchie an. Laut Informationen von BILD hat sich Klopp bereits auf einen Stammtorwart festgelegt, ohne jedoch Namen zu nennen. Die interne Konkurrenz ist groß: Alexander Nübel, Oliver Baumann und Bernd Leno kämpfen um den Platz zwischen den Pfosten. Klopp legt Wert auf mitspielende Torhüter, die das Aufbauspiel unterstützen können – eine Eigenschaft, die besonders Nübel und Baumann nachgesagt wird. Die Entscheidung wird für die ersten Länderspiele im September erwartet.

Klopps Schweigen zu Joshua Kimmich

Klopp hat sich bislang nicht zur Zukunft von Joshua Kimmich (31) geäußert. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern, der unter den vorherigen Trainern eine Schlüsselrolle einnahm, könnte unter Klopp eine neue Position erhalten. Insider berichten, dass Klopp Kimmich als zentralen Antreiber im Mittelfeld sieht, ähnlich wie einst Steven Gerrard in Liverpool. Die ausbleibende öffentliche Aussage wird als taktisches Manöver gewertet: Klopp will den Druck von Kimmich nehmen und ihm Zeit geben, sich im Verein zu beweisen. Sollte Kimmich die Erwartungen erfüllen, dürfte er gesetzt sein – anderenfalls droht die Bank.

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Forderungen an die Stars

Die Anforderungen an die Nationalspieler sind hoch. Klopp erwartet von jedem Spieler volle Identifikation mit dem Team und maximale Einsatzbereitschaft. Laut einem DFB-Insider sollen sich die Stars auf intensive Trainingslager und eine klare taktische Disziplin einstellen. „Wer nicht bereit ist, sich unterzuordnen, hat im Kader keinen Platz“, heißt es. Besonders im Fokus: Die jungen Talente wie Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz, die unter Klopp zu Leistungsträgern reifen sollen. Der Bundestrainer setzt auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend, wobei die Hierarchie klar definiert wird. Führungsspieler wie İlkay Gündoğan und Antonio Rüdiger müssen ihre Rolle neu finden.

Der Fahrplan bis zur WM 2030

Klopp bleibt wenig Zeit: Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2030 beginnt bereits 2028. Die ersten Testspiele sind für September gegen Frankreich und Spanien angesetzt. Der DFB erhofft sich von Klopp nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch eine Belebung des öffentlichen Interesses. Mit 59 Jahren ist Klopp der älteste Bundestrainer seit Sepp Herberger. Seine Erfahrung und sein Charisma sollen die Mannschaft wieder zu einer Einheit formen. „Wir wollen wieder Angstgegner sein“, so ein DFB-Sprecher. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Klopps Heavy-Metal-Fußball auch auf internationalem Niveau trägt.

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