Mercedes-Dominanz in der Formel 1: Konkurrenz hofft auf internen Zwist
Mercedes-Dominanz: Konkurrenz hofft auf Zerfleischen

Mercedes dominiert die Formel-1-Saison 2026 derart, dass die Konkurrenz nur noch auf einen internen Zwist bei den Silberpfeilen hofft. Helmut Marko, langjähriger Red-Bull-Berater, sieht darin die einzige Chance für die Gegner. WM-Leader Kimi Antonelli versichert jedoch, dass es kein „Chaos“ im Team geben wird.

Helmut Marko: Hoffnung auf Zerfleischen

Helmut Marko ist nicht mehr im aktiven Dienst bei Red Bull Racing, verfolgt die Formel 1 aber weiterhin als Privatier. Der 83-jährige Österreicher äußerte sich zur aktuellen Dominanz von Mercedes. „Die einzige Hoffnung der Konkurrenz ist, dass sich Antonelli und Russell zerfleischen“, sagte Marko im Interview mit „oe24.at“. Andernfalls sei Mercedes nicht zu stoppen.

Für den Grand Prix von Monaco sieht Marko jedoch Ferrari-Pilot Charles Leclerc vorn. „Der ist dort daheim und mein Favorit im Qualifying. Und wer in Monaco vorn steht, gewinnt auch das Rennen“, so der Grazer. Der W17 von Mercedes liege das langsame Kurvengeschlängel in Monte Carlo nicht, prophezeite Marko.

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Antonelli: Kein Chaos bei Mercedes

Kimi Antonelli, mit 19 Jahren bereits WM-Spitzenreiter, betont, dass die Hoffnungen der Konkurrenz unbegründet sind. „Natürlich wollen wir beide gewinnen, aber wir gehen fair miteinander um“, sagte der Italiener im Interview mit RTL und Sky. „Wir wollen kein Chaos im Team verursachen und Toto Wolff nicht verärgern.“

Diese Worte erinnern an die Versprechen von Lewis Hamilton und Nico Rosberg vor ihrem berüchtigten „Krieg der Sterne“ vor zehn Jahren. Doch Antonelli zeigt sich reifer und will solche Eskalationen vermeiden.

Der letzte Grand Prix als Vorgeschmack

Beim Großen Preis von Kanada lieferten sich Antonelli und der unter Druck geratene George Russell hitzige Duelle. Im Sprintrennen gab es eine haarige Situation, bei der Antonelli am Boxenfunk Dampf ablief. Der junge Italiener hat sein Revier markiert, doch er verspricht Fairness.

Die Konkurrenz, darunter Red Bull und Ferrari, hofft dennoch auf einen internen Machtkampf. Mercedes hat bisher jedes Rennen der Saison gewonnen und führt beide Meisterschaften an. Die Silberpfeile sind dank ihres überlegenen Aggregats und des starken W17 kaum zu schlagen.

Ob sich die Hoffnung der Gegner erfüllt, bleibt abzuwarten. Antonelli und Russell beteuern, dass sie das Team nicht spalten werden. Doch die Geschichte zeigt, dass Versprechungen im Kampf um die Krone schnell brechen können.

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