WM 2026: Shakira und Burna Boy bei Eröffnung, Iran droht mit Abbruch
WM 2026: Shakira und Burna Boy bei Eröffnungsfeier

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür. Am Donnerstag, dem 10. Juni 2026, wird das Turnier im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt eröffnet. Das erste Spiel bestreitet Mitgastgeber Mexiko gegen Südafrika (21:00 Uhr, ZDF und MagentaTV). Es ist die bislang größte WM mit 48 Mannschaften und 104 Spielen.

Eröffnungsshow mit Starbesetzung

Vor dem Anpfiff findet eine große Eröffnungsshow statt. Popstar Shakira wird gemeinsam mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ live aufführen. Auch Künstler wie Danny Ocean, J Balvin, Lila Downs und Alejandro Fernández treten auf. Die FIFA verspricht eine „Feier von Fußball, Musik und Kultur“. Allerdings drohen Unwetter und heftige Lehrerproteste in Mexiko-Stadt, die die Sicherheit gefährden könnten.

Iran droht mit Spielabbruch

Kurz vor dem WM-Start hat der iranische Sportminister Ahmed Donjamali mit einem Spielabbruch gedroht, falls es bei Auftritten des Teams zu politischen Protesten der persischen Diaspora kommt. „Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören“, warnte er. Zudem soll nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik Iran im Stadion erlaubt sein. Die Spiele des Iran finden in Los Angeles statt, wo viele Exil-Iraner leben. Der Konflikt mit den USA erschwert die Einreise: Das Teamquartier wurde nach Tijuana, Mexiko, verlegt.

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Schweden plant Trikot-Gag

Der schwedische Fußballverband ruft zu einer landesweiten Trikot-Aktion auf. Zwölf Stunden vor dem WM-Auftakt gegen Tunesien am Montag (4:00 Uhr MESZ) sollen alle Schweden am Sonntag um 16:00 Uhr MESZ ein Nationaltrikot überstreifen. Ein Werbefilm mit Hollywood-Schauspieler Peter Stormare und Rapper Petter Alexis wirbt für die Aktion. „Wir hoffen auf ein Meer aus Gelb und Blau“, sagt Stefan Abelsted vom Verband.

Senegal weist Schikane-Vorwürfe zurück

Das senegalesische WM-Team hat Berichte über Probleme bei der US-Einreise zurückgewiesen. Ein Video, das eine Sicherheitskontrolle auf dem Rollfeld zeigt, sei beim Abflug in Raleigh entstanden, nicht bei der Landung. Die Spieler seien direkt vom Hotel zum Flugzeug gefahren worden, um Zeit zu sparen. Zuvor war dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise verweigert worden.

Umfrage: WM bringt kein Konsum-Feuerwerk

Laut einer Umfrage des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) werden die Deutschen nicht in Konsumlaune versetzt. Nur knapp jeder Fünfte will Fanartikel kaufen, zehn Prozent planen den Kauf neuer Technik. „Die Ergebnisse deuten auf begrenzte Konsumimpulse hin“, sagt Forschungsdirektor Sebastian Goerg. Das Interesse an der WM in den Gastgeberländern ist gedämpft: 30 Prozent wollen sie auf jeden Fall live sehen, jeder Dritte eher nicht.

Weitere Meldungen

Der frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino eingereicht. Das UN-Klimasekretariat warnt vor extremer Hitze bei der WM. Die DFB-Elf ist in Winston-Salem empfangen worden. Der Iran musste seine Generalprobe gegen Grenada absagen.

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