Das Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam feiert am Samstag seinen 50. Jahrestag. Eingeweiht wurde es am 10. Juli 1976 mit einem 5:0-Sieg der DDR-Nationalmannschaft gegen die BSG Motor Babelsberg. Dieser Erfolg legte drei Wochen vor dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Montreal die Basis für eine weitere Erfolgsgeschichte der Mannschaft von Trainer Georg Buschner.
Historische Einweihung und Bedeutung
Die Partie der DDR-Nationalmannschaft war die offizielle Eröffnung des Stadions, das nach dem kommunistischen Politiker Karl Liebknecht benannt ist. Schon vor 100 Jahren wurde an diesem Ort Fußball gespielt, wie die Sammlung Lüscher des Archivs SVB zeigt. Das Stadion ist „weit mehr als ein Stadion – es ist ein Ort der Leidenschaft“, so die Beschreibung der Veranstalter.
Jubiläumsfeierlichkeiten
Zum 50. Jahrestag sind verschiedene Feierlichkeiten geplant, die die Geschichte und die Bedeutung des Stadions für Potsdam und den Fußball in der ehemaligen DDR würdigen. Das Stadion ist nicht nur eine Sportstätte, sondern auch ein kulturelles Denkmal, das Generationen von Fußballfans geprägt hat.



