Jürgen Klopp, designierter Bundestrainer, hat vor dem WM-Viertelfinale Frankreichs gegen Marokko enthüllt, dass er einst drei französische Nationalspieler verpflichten wollte – jedoch ohne Erfolg. Vor laufender Kamera bei MagentaTV sprach der ehemalige Liverpool-Coach von „extrem harten“ Momenten, wenn er die heutigen Stars spielen sieht.
Mbappé: Privatjet und Abendessen – am Ende entschied Paris
Besonders intensiv bemühten sich Klopp und die Liverpool-Verantwortlichen um Kylian Mbappé, damals noch im Trikot der AS Monaco. Die Engländer charterten einen Privatjet nach Nizza, um den Stürmer und seine Familie zu treffen. „Wir sind im Kreis geflogen, haben mit der Familie gesprochen und lecker gegessen“, erinnerte sich Klopp. „War super – und dann ist er nach Paris gegangen.“ 2017 wechselte Mbappé für 180 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain.
Dembélé: Handy kaputt, Deal geplatzt
Auch Ousmane Dembélé, später Weltmeister und Weltfußballer, stand auf Klopps Wunschliste. Der damalige Teenager spielte bei Stade Rennes, als Klopp ihn traf. Der Coach hatte jedoch ein schlechtes Gefühl: „Weiß jetzt nicht, ob der überhaupt wusste, wer wir waren“, sagte Klopp. Das Treffen endete mit einem kaputten Handy – mehr nicht. Dembélé wechselte 2016 zu Borussia Dortmund, später für über 100 Millionen Euro zum FC Barcelona.
Rabiot: Dritter im Bunde
Der dritte Franzose, der Klopp eine Abfuhr erteilte, ist Adrien Rabiot. Der Mittelfeldspieler, der aktuell bei Juventus Turin unter Vertrag steht, entschied sich damals gegen einen Wechsel zu den Reds. Klopp nannte keine weiteren Details, betonte aber, dass alle drei Spieler heute zur Weltspitze zählen und Liverpool sicherlich verstärkt hätten.
Die Anekdoten unterstreichen Klopps Gespür für Talente, aber auch die Herausforderungen im Transfergeschäft. Trotz der Absagen blickt der 57-Jährige entspannt auf die damaligen Ereignisse – und fiebert nun dem WM-Viertelfinale entgegen, in dem Frankreich auf Marokko trifft.



