Ein ausgewachsener See-Elefant sorgt an der australischen Küste für Aufsehen und Schäden. Das tonnenschwere Tier, das von den örtlichen Behörden als „auf Krawall gebürstet“ beschrieben wird, hat bereits mehrere Poller zerstört. Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich vor dem männlichen See-Elefanten, der sich aggressiv verhält und offenbar keine Scheu vor Menschen oder Infrastruktur zeigt.
Zerstörungswut an der Küste
Laut einem Bericht der australischen Nachrichtenagentur AP wurde der See-Elefant erstmals vor einigen Tagen in der Nähe eines beliebten Strandabschnitts gesichtet. Seitdem hat das Tier, das ein Gewicht von mehreren Tonnen erreichen kann, mehrere Poller umgestoßen und dabei erheblichen Sachschaden verursacht. Ein Augenzeuge berichtete: „Es war unglaublich zu sehen, wie das Tier mit seiner Kraft die massiven Betonpoller wie Spielzeug umwarf.“
Die Behörden haben Warnschilder aufgestellt und raten Strandbesuchern, einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern einzuhalten. „Dieses Tier ist unberechenbar und wir bitten die Öffentlichkeit, sich fernzuhalten“, sagte ein Sprecher der örtlichen Tierbehörde. Bislang gab es keine Verletzten, aber die Sachschäden sind beträchtlich.
Hintergrund: See-Elefanten in Australien
See-Elefanten sind die größten Robben der Welt und können bis zu vier Meter lang und über drei Tonnen schwer werden. Sie sind normalerweise in den Gewässern um die Antarktis zu Hause, tauchen aber gelegentlich an den Küsten Australiens auf. Experten vermuten, dass das Tier aufgrund von Nahrungssuche oder Orientierungsproblemen in die Region gelangt ist. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass See-Elefanten im Winter an unseren Küsten auftauchen, aber dieses Exemplar zeigt ein ungewöhnlich aggressives Verhalten“, erklärte ein Meeresbiologe.
Die Behörden arbeiten daran, das Tier einzufangen und in eine sicherere Umgebung zu bringen. Bis dahin bleibt die Warnung bestehen: Abstand halten und das Tier nicht provozieren.



