Karim Adeyemi vor Wechsel zu Barcelona: Medizincheck am Mittwoch
Adeyemi vor Barcelona-Wechsel: Medizincheck am Mittwoch

Karim Adeyemi (24) steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Barcelona. Der Flügelstürmer von Borussia Dortmund reiste am Mittwochmittag mit einem Privatjet vom Dortmunder Flughafen nach Spanien, wie BILD berichtet. Dort soll er den obligatorischen Medizincheck absolvieren und anschließend einen Fünfjahresvertrag bis 2031 unterschreiben.

Gegen 13.41 Uhr rollte ein schwarzer Maybach am Flughafen vor. Adeyemi stieg aus, begleitet von seiner Entourage, darunter seine Ehefrau, die Rapperin Loredana (30). Auf Nachfrage von BILD blieb der Nationalspieler freundlich, aber wortkarg: Er könne sich aktuell nicht äußern, da der Dortmunder Pressesprecher nicht mehr vor Ort sei. Wenig später hob der Privatjet Richtung Barcelona ab.

Hansi Flick als treibende Kraft hinter dem Transfer

Den Ausschlag für den Wechsel gab vor allem Barça-Trainer Hansi Flick. Der Coach kennt Adeyemi seit dessen erstem Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft im Jahr 2021 und setzte sich intern für eine Verpflichtung ein. Nachdem eine Vertragsverlängerung in Dortmund zuletzt nicht zustande gekommen war, informierte Adeyemi die BVB-Bosse über seinen Wechselwunsch.

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Für Borussia Dortmund endet damit nach vier Jahren die gemeinsame Zeit mit einem der spektakulärsten Offensivspieler der vergangenen Jahre. Im Sommer 2022 war Adeyemi von Red Bull Salzburg zum BVB gewechselt. In Schwarz-Gelb absolvierte er 146 Pflichtspiele, erzielte 36 Tore und gehörte mit seinem Tempo regelmäßig zu den gefährlichsten Waffen der Dortmunder Offensive.

Unkonstanz und Verletzungen prägten Adeyemis BVB-Zeit

Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, dennoch war er maßgeblich am Einzug ins Champions-League-Finale 2024 beteiligt und zählte in seinen besten Phasen zu den Unterschiedsspielern des Klubs. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er vor allem in der letzten Saison mit starken Formschwankungen zu kämpfen hatte und eher abseits des Platzes für Schlagzeilen sorgte.

Nach BILD-Informationen kassiert der BVB 22 Millionen Euro Sockelablöse, hinzu kommen bis zu neun Millionen Euro an Bonuszahlungen. Außerdem sicherten sich die Schwarz-Gelben eine 35-prozentige Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf. Die offizielle Verkündung des Transfers ist nach bestandenem Medizincheck nur noch Formsache.

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