Mainz-Star Amiri lässt Zukunft offen und spielt mit Leipzig-Gerüchten
Amiri lässt Zukunft offen – Leipzig-Gerüchte bleiben

Nadiem Amiri, der 29-jährige Mittelfeldspieler des FSV Mainz 05, hat im Trainingslager in Tirol erneut keine klare Bekenntnis zu seinem Arbeitgeber abgegeben. Während einer Pressekonferenz am Donnerstag vermied er es, Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu RB Leipzig endgültig zu beenden. Stattdessen ließ er die Tür für einen Transfer offen.

Vertrag bis 2028, aber keine Garantie

Auf die Frage nach seiner Zukunft in Mainz antwortete Amiri zunächst mit den üblichen Floskeln. „Ich habe ja Vertrag bis 2028“, betonte er und fügte hinzu, dass er „glücklich hier“ sei. Doch dann ließ er einen entscheidenden Satz folgen: „Es kann sich immer was verändern.“ Damit nährte er die anhaltenden Gerüchte über ein Interesse von RB Leipzig erneut. Laut dem Bericht von BILDplus ähnelte die Situation stark der des vergangenen Sommers, als Amiri ebenfalls mit einem Abschied spekulierte.

Hintergründe des Falls

Der gebürtige Ludwigshafener war erst im Januar 2024 von Bayer 04 Leverkusen nach Mainz gewechselt und hatte damals einen langfristigen Vertrag unterschrieben. In der Rückrunde der vergangenen Saison entwickelte er sich zum Leistungsträger und war maßgeblich am Klassenerhalt der 05er beteiligt. Dennoch scheint seine sportliche Perspektive in Mainz nicht vollends gesichert. Berichten zufolge soll RB Leipzig bereit sein, eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich zu investieren, um Amiri noch in diesem Sommer zu verpflichten. Auf Nachfrage von Journalisten äußerte sich der Spieler nicht konkret zu den Leipziger Interessenten, sondern verwies auf seinen Berater.

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Mainz 05 in der Zwickmühle

Für Mainz 05 wäre ein Abgang Amiris ein schwerer Schlag. Der Klub hat in dieser Transferperiode bereits mit finanziellen Engpässen zu kämpfen und müsste bei einem Verkauf schnell Ersatz finden. Trainer Bo Henriksen setzt auf den kreativen Mittelfeldspieler als zentralen Baustein seiner Mannschaft. „Nadiem ist ein wichtiger Spieler für uns“, wird der Däne in Medienberichten zitiert, ohne jedoch auf die Wechselgerüchte direkt einzugehen. Die Vereinsführung um Sportvorstand Christian Heidel steht vor der Herausforderung, den Marktwert des Spielers zu maximieren, falls ein Transfer unvermeidbar ist.

Fazit: Warten auf klare Signale

Die Pressekonferenz im Tiroler Trainingslager hat die Unsicherheit um Amiris Zukunft nicht beseitigt. Mit seinem vagen Statement riskiert der 29-Jährige, die Fans und die Verantwortlichen in Mainz zu verunsichern. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es zu einem konkreten Angebot von RB Leipzig kommt und ob Amiri den Sprung zurück in die Spitzengruppe der Bundesliga wagt. Bis dahin bleibt die Personalie eines der spannendsten Themen der Sommertransferperiode.

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