Argentiniens dunkle Fußball-Künste: Tradition der Härte bei WM-Finals
Argentiniens dunkle Fußball-Künste: Tradition der Härte

Argentiniens dunkle Fußball-Künste: Eine Tradition der Härte

Die argentinische Nationalmannschaft hat sich bei Weltmeisterschaften einen Ruf für ihre harte und provokante Spielweise erarbeitet. Dies zeigte sich auch im WM-Finale 2026 gegen Spanien. In den letzten Minuten des Spiels flog Enzo Fernandez nach einem unnötigen Foul mit Gelb-Rot vom Platz. Direkt nach dem Schlusspfiff kam es zu einer Rudelbildung, bei der Nahuel Molina Spaniens Kapitän Rodri einen Schlag auf die Brust versetzte und Leandro Paredes die Rote Karte sah. Mit insgesamt vier Platzverweisen in WM-Finals hält Argentinien einen unrühmlichen Rekord. Von sieben Platzverweisen in Endspielen stammen vier von den Südamerikanern.

Historische Vorfälle: 1990 und 1998

Bereits 1990 sorgte Argentinien im Finale gegen Deutschland für ein Novum: Pedro Monzón erhielt nach einem heftigen Foul an Jürgen Klinsmann die erste Rote Karte in einem WM-Finale. Später flog auch Gustavo Dezotti nach einem grob unsportlichen Foul an Jürgen Kohler vom Platz. Deutschland gewann 1:0 gegen die dezimierte argentinische Mannschaft. Acht Jahre später, im Viertelfinale gegen die Niederlande, wurde Ariel Ortega nach einem Kopfstoß gegen Keeper Edwin van der Sar vom Platz gestellt.

2006 und 2014: Rivalität mit Deutschland

Im Viertelfinale 2006 in Berlin eskalierte die Situation nach dem Elfmeterschießen. Leandro Cufré erhielt nach einem Tritt gegen Per Mertesacker Rot und wurde für vier Spiele gesperrt. Auch Torsten Frings wurde für das Halbfinale gesperrt. Im Finale 2014 in Rio de Janeiro wurde Bastian Schweinsteiger mehrfach hart gefoult, unter anderem von Sergio Agüero, der ihn am Auge traf und eine blutende Wunde verursachte. Diese Bilder gingen um die Welt und symbolisierten die harte Gangart Argentiniens.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

2022: Rekordkarten gegen die Niederlande

Das Viertelfinale 2022 gegen die Niederlande gilt als eines der dreckigsten der WM-Geschichte. Schiedsrichter verteilte 17 Karten, darunter 15 Gelbe und eine Gelb-Rote. Leandro Paredes schoss den Ball nach einem Foul in die niederländische Bank, was zu einer Rudelbildung führte. Auch Lionel Messi provozierte mit Gesten und Sprüchen. Die FIFA ermittelte gegen beide Teams.

2026: Provokationen und Platzverweise

Auch 2026 sorgte Argentinien für Diskussionen. Im Halbfinale gegen England provozierte die Mannschaft mit harten Fouls und einem politischen Banner. Im Finale gegen Spanien konzentrierte sich Argentinien aufs Wegverteidigen und harte Fouls, die zu zwei Platzverweisen führten. Die Mannschaft hatte genauso viele Platzverweise wie Torschüsse. Das Rüpel-Image bleibt ein Paradox des argentinischen Fußballs: zwischen technischer Brillanz und unnötiger Härte. Langweilig wird es auch 2030 nicht.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration