Baumgart kehrt an die Alte Försterei zurück: Ex-Trainer beim Union-Theater
Baumgart zurück an der Alten Försterei

Überraschung an der Alten Försterei: Ex-Trainer Steffen Baumgart (54) kehrte am Mittwoch erstmals seit seiner Entlassung Anfang April an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der beliebte Coach war mit Ehefrau Katja bei der umjubelten Open-Air-Premiere des Union-Theaterstücks „Und niemals vergessen: Eisern Union – Das Stück zum Spiel“ zu Gast. Baumgart wird in dem Stück seit 2006 namentlich erwähnt. Zahlreiche Fans nutzten die Gelegenheit für Selfies mit dem 54-Jährigen. „Ich habe das Stück schon einige Male gesehen. Es ist immer wieder schön“, sagte Baumgart.

Baumgart bleibt Union-Fan und Dauerkarten-Inhaber

Trotz der Trennung als Trainer bleibt Baumgart dem Verein verbunden. Der Wahl-Köpenicker besitzt weiterhin eine Dauerkarte und will sich auch in der Bundesliga regelmäßig in der Alten Försterei blicken lassen. Das Theaterstück, das von 2006 bis 2025 in der Freiheit 15 aufgeführt wurde, ist Kult. In der Weihnachtszeit wurde dort humorvoll der Leidensweg des Klubs zwischen 1966 und 2006 sowie persönliche Erlebnisse eines Fans dargestellt.

Theaterstück erlebt Open-Air-Premiere im Stadion

Das erste Union-Theater war 125-mal mit jeweils 250 Zuschauern ausverkauft, bevor Regisseur Jörg Steinberg (63) am 9. Dezember 2025 vorerst einen Schlussstrich zog. Nun gibt es bis Samstag insgesamt fünf Vorstellungen auf der großen Freiluft-Bühne im Stadion An der Alten Försterei – mit jeweils knapp 2000 Besuchern. „Das ist im Wohnzimmer etwas ganz anders mit Headsets und LED-Leinwänden“, erklärte Steinberg. Die Inszenierung beinhaltet auch eine Pyro-Show.

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Verfilmung geplant: Crowdfunding gestartet

Das Theaterstück soll verfilmt werden. Union-Anhänger und Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank (58), der 2009 für den Kurzfilm „Spielzeugland“ ausgezeichnet wurde, hat Steinberg bereits vor Jahren angesprochen. Gemeinsam schrieben sie ein Drehbuch. Seit Dienstag läuft eine Crowdfunding-Aktion (www.unv-film.de). Zusammen mit größeren Unterstützern soll ein Budget von einer Million Euro zusammenkommen. „Jeder Schauspieler des Theaterstücks wird dabei sein, wenn auch in anderen Rollen. Wir wollen vor allem in Berlin drehen“, sagte Freydank.

Der Film soll in der neuen Alten Försterei Premiere feiern, wenn diese nach dem Umbau 34.500 Besucher fasst. Steinberg zeigte sich emotional: „Wir können uns jetzt praktisch von dem Stück und dem Stadion verabschieden, das die Fans gebaut haben.“ Die Vorstellungen laufen noch bis Samstag.

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