Ex-Weltmeister Capdevila schafft es doch noch zum WM-Finale
Capdevila trotz Visa-Problemen beim WM-Finale

Das Grinsen beim Aussteigen aus dem Flugzeug war umso größer: Spaniens Ex-Weltmeister Joan Capdevila hat es nach seinem Aufruf an höchste Stellen doch noch zum WM-Finale geschafft. Der 48-Jährige war zuvor wegen fehlender Einreisegenehmigung in den USA gestrandet.

Hilferuf an Donald Trump

Capdevila hatte sich wegen seiner Einreiseprobleme sogar an US-Präsident Donald Trump gewandt. „Ich brauche Hilfe Donald Trump“, schrieb der frühere Welt- und Europameister auf der Plattform X. Die elektronische Reisegenehmigung ESTA, die für visumfreie Einreisen in die USA für Bürger bestimmter Nationen verpflichtend ist, war ihm verweigert worden.

Rechtzeitige Ankunft in New York

Nun postete sein ehemaliger spanischer Auswahlkollege Marcos Senna bei Instagram ein Foto der beiden, im Hintergrund ein Flieger. Dazu der Kommentar: „Kurs auf den zweiten Stern.“ Gemeint ist der zweite WM-Titel für Spanien, sollte die Mannschaft heute Abend (21.00 Uhr MESZ/ZDF und Magenta TV) im Endspiel gegen Argentinien gewinnen. Den bisher einzigen WM-Titel holten die Iberer 2010 – damals mit Capdevila im Team.

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Vermutete Ursache: Spiel im Iran

Beim Radiosender Cope vermutete Capdevila, dass die Verweigerung der ESTA-Genehmigung mit einem Legendenspiel der spanischen Liga 2016 im Iran zusammenhängen könnte. Warum es nun doch mit der Einreise klappte, blieb vorerst ungeklärt.

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