Cathy Hummels (38), Ex-Frau von Ex-Nationalspieler Mats Hummels (37), hat die Family-and-Friends-Atmosphäre rund um das Nationalelf-Quartier in Winston Salem kritisiert. In der Sendung „WM-WG“ von Absolut Fußball sagte sie: „Ich finde auch, die müssen nicht alle von vornherein schon dabei sein. Und dann gebe ich in der Hinsicht auch dem Lothar Matthäus Recht. Und wir haben jetzt auch gesehen: Die Deutschen müssen sich, was dieses Thema angeht, nochmal mehr fokussieren.“
Lothar Matthäus enthüllt interne Unruhe
Matthäus hatte in der BILD-Sendung „Lothar legt los“ interne Unruhe im DFB-Quartier enthüllt – ausgelöst unter anderem durch die Familienregelung. Matthäus: „Es gibt einiges aufzuarbeiten, auf dem Platz und außerhalb des Platzes. Frauen, Familien, alles war dabei. Viele Schlagzeilen. Ich weiß nicht, warum man jetzt schon von Anfang an die ganzen Familien dabei haben muss.“
Hummelns eigene Erfahrungen bei WM-Turnieren
Cathy Hummels, die ihren Ex-Mann Mats bei den Weltmeisterschaften 2014 und 2018 begleitete, erklärte: „Ich kenne das ja selber damals unter Jogi Löw noch – das ist so ein Stress, dass alle gleich behandelt werden. Dann fühlt sich der eine auf den Schlips getreten, dann will man doch sein neugeborenes Baby sehen, dann möchte man mit dem anderen nochmal Zeit verbringen.“ Sie betonte: „Das Ding ist: Das ist eine Ausnahmesituation, da ist Fokus angesagt. Ich finde schon, wenn man im Achtelfinale ist oder im Viertelfinale, dann hat man es geschafft und dann geht es weiter und dann hat man einen Tag frei, und dann ist es auch voll in Ordnung, sich mit der Familie zu treffen und einen Tag frei zu machen.“
Kritik an der Umsetzung der Familienregelung
Hummels kritisierte, dass die Familien von Anfang an dabei seien: „Man darf nicht vergessen: Das sind alles teilweise sehr junge Spieler, und die müssen auch Fokus lernen. Das hast Du nicht einfach von heute auf morgen. Das ist ganz krasses mentales Training, und dann fokussierst Du dich auch, und dann bist Du stolz, wenn Du was geschafft hast, und dann ist es auch schön, wenn Du belohnt wirst.“ Die Belohnung blieb für die deutschen Spieler diesmal aus, nach dem WM-Aus in der Vorrunde.



