Cottbus streicht Ex-Bundesliga-Profi: Kader-Rochade vor Zweitliga-Start
Cottbus streicht Ex-Bundesliga-Profi: Kader-Rochade

Kurz vor dem Zweitliga-Start stellt Energie Cottbus seinen Kader radikal auf den Prüfstand. Trainer Claus-Dieter Wollitz sieht die Mannschaft in der Breite noch nicht zweitligareif – drei Neue sollen kommen, drei Profis dafür gehen. BILD kennt die Namen der Wackel-Kandidaten, erklärt, warum selbst ein Ex-Bundesliga-Profi jetzt außen vor ist, welche Rolle Talente und Leihen spielen und wie der Plan für die letzte Phase der Kader-Bauarbeiten aussieht.

Die Streichliste: Wer gehen muss

Laut BILD-Informationen stehen drei Spieler auf der Streichliste von Energie Cottbus. Überraschend: Auch ein ehemaliger Bundesliga-Profi ist darunter. Der 30-jährige Mittelfeldspieler, der in der Vergangenheit für einen Erstligisten auflief, konnte die Erwartungen in der Vorbereitung nicht erfüllen. Trainer Wollitz soll ihm bereits mitgeteilt haben, dass er in der kommenden Saison keine Rolle mehr spielen wird.

Die beiden anderen Kandidaten sind ein Innenverteidiger und ein Flügelstürmer. Beide konnten sich im Trainingslager nicht nachhaltig empfehlen. Der Verein hofft, sie noch bis zum Transferschluss abgeben zu können – entweder per Leihe oder festem Transfer.

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Warum der Ex-Bundesliga-Profi außen vor ist

Der Ex-Bundesliga-Profi galt bei seiner Verpflichtung als Königstransfer. Doch in den Testspielen zeigte er zu wenig Konstanz. Wollitz bemängelt vor allem die fehlende Laufbereitschaft in der Defensive. „Wir brauchen Spieler, die bereit sind, für den Erfolg zu arbeiten“, wird der Trainer in BILD zitiert. „Namen allein zählen nicht, entscheidend ist die Leistung auf dem Platz.“

Zudem setzt der Verein verstärkt auf junge Talente aus der eigenen Jugend. Mehrere Nachwuchsspieler haben in der Vorbereitung überzeugt und sollen nun die Chance erhalten, sich im Profikader zu etablieren. Auch Leihgeschäfte sind geplant, um den Kader in der Breite zu verstärken, ohne das Budget zu sprengen.

Drei Neue sollen kommen

Die Verantwortlichen von Energie Cottbus arbeiten fieberhaft an drei Neuverpflichtungen. Gesucht werden ein erfahrener Innenverteidiger, ein defensiver Mittelfeldspieler und ein schneller Angreifer. Die Zielspieler sind bereits identifiziert, die Verhandlungen laufen. Laut BILD soll es sich um Spieler handeln, die entweder bei ihren aktuellen Vereinen keine Perspektive haben oder deren Verträge auslaufen.

Der Kader-Plan sieht vor, dass die Neuzugänge sofort als Stammspieler eingeplant sind. Wollitz will die Startelf zur Saisonöffnung weitgehend festgezurrt haben, um von Beginn an Punkte zu sammeln. Die letzten Testspiele sollen genutzt werden, um die neuen Spieler zu integrieren.

Die Rolle von Talenten und Leihen

Neben den Neuverpflichtungen setzt Cottbus verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. Mehrere Talente aus der U19 und U23 haben in der Vorbereitung starke Leistungen gezeigt und werden den Sprung in den Profikader schaffen. „Wir geben der Jugend eine Chance“, sagt Wollitz. „Wer bei uns überzeugt, bekommt seine Einsatzzeit.“

Leihgeschäfte sollen den Kader in der Breite absichern. Angedacht sind zwei bis drei Leihen von Spielern aus höheren Ligen, die Spielpraxis sammeln wollen. Diese sollen die Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch menschlich bereichern.

Der Zeitplan

Die Kader-Bauarbeiten sollen bis zum Transferschluss Ende August abgeschlossen sein. Die Abgänge sollen möglichst schnell über die Bühne gehen, um Planungssicherheit zu haben. Die Neuzugänge sollen spätestens eine Woche vor dem ersten Punktspiel im Team sein.

Energie Cottbus startet mit einem Heimspiel in die Saison. Die Fans erwarten eine schlagkräftige Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen kann. Der Verein hat die Ziele hoch gesteckt, doch die Verantwortlichen wissen, dass der Kader noch nicht komplett ist. Die kommenden Tage werden entscheidend sein.

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