Bastian Dankert als Video-Assistent im WM-Finale dabei
Dankert Video-Assistent im WM-Finale

Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien als Video-Assistent (VAR) im Einsatz sein. Die FIFA nominierte den 46-Jährigen für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV). Dankert wird den slowenischen Hauptschiedsrichter Slavko Vincic unterstützen, der sein erstes WM-Finale leitet.

Falkland-Protest: FIFA prüft argentinische Provokation

Die Regierung der Falklandinseln hat die FIFA aufgefordert, nach der politischen Provokation argentinischer Spieler im Halbfinale gegen England zu handeln. „Wir hoffen, dass die FIFA ihr Versprechen einlöst, die Politik aus dem Sport herauszuhalten, und jegliches Verhalten dieser Art gemäß ihrer eigenen Regeln ahndet“, hieß es in einer Mitteilung. Hintergrund: Nach dem 2:1-Sieg in Atlanta hatten argentinische Spieler ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falklandinseln sind argentinisch“) gezeigt. Das Parlament der Inselgruppe richtete zudem einen öffentlichen Brief an das FIFA-Disziplinarkomitee. Bereits zuvor hatte die britische Regierung eine Untersuchung gefordert. Die FIFA verbietet politische Botschaften bei WM-Spielen und droht dem argentinischen Team nun mit Sanktionen. Der Weltverband teilte mit, die Disziplinarkommission werde den Spielbericht prüfen. Der Falkland-Krieg zwischen Großbritannien und Argentinien 1982 forderte Hunderte Tote.

Milei verzichtet aus Aberglauben auf Finalbesuch

Argentiniens Präsident Javier Milei wird das WM-Finale gegen Spanien nicht im Stadion verfolgen – aus Aberglauben. „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Milei im Radiosender „El Observador“ auf die Frage nach einer Reise in die USA. Er werde das Spiel wie alle bisherigen Partien von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Zu seiner Glücksroutine gehört das Tragen derselben Jacke. Im Achtelfinale gegen die Schweiz (3:1 n.V.) habe er sie kurz ausgezogen: „Ich zog sie aus und wir kassierten ein Tor. Ich zog sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr ausgezogen“, erklärte Milei.

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Harry Kane: „Gefühl der Leere im Magen“

Englands Stürmerstar Harry Kane hat sich nach dem Halbfinal-Aus gegen Argentinien mit emotionalen Worten an die Fans gewandt. „Keine Worte sind im Moment stark genug, um dieses Gefühl der Leere im Magen zu überwinden“, schrieb der 32-jährige Bayern-Profi auf X. Er wisse um die hohen Erwartungen: „Wir klopfen nun schon seit acht Jahren an die Tür, aber wieder fehlt uns das letzte Puzzlestück!“ Durch die 1:2-Niederlage verpassten die Engländer den zweiten WM-Titel nach 1966. Wie 2018 scheiterten sie im Halbfinale, 2022 war im Viertelfinale Endstation.

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