Demichelis macht Leipzig platt: Hintergründe zu den Testspielen
Demichelis macht Leipzig platt: Hintergründe zu Tests

Zum Glück sind es bis zum Bundesliga-Start Ende August noch fünf Wochen! Denn RB Leipzig wurschtelt sich derzeit durch die ersten Testspiele der Vorbereitung. Auf das dürftige 2:1 zum Auftakt gegen Viertligist Altglienicke folgte am Samstag ein schmeichelhaftes 1:0 gegen Drittligist Ingolstadt. Beide Siege waren hart erkämpft und spielerisch wenig überzeugend.

Demichelis bleibt gelassen

Neu-Trainer Martin Demichelis (45) nimmt die schwachen Auftritte gelassen. Nach dem Test über zweimal 60 Minuten, den RB nur dank eines frühen Eigentores gewann, stellte sich der Argentinier vor seine Mannschaft. „Wir trainieren hart. Die athletischen Ziele sind viel wichtiger. Die Spieler sind einfach müde“, erklärte er. Der frühere Weltklasse-Verteidiger setzt in der Vorbereitung bewusst auf intensive physische Einheiten.

Doppeltraining und Kritik aus dem Verein

Demichelis macht Leipzig platt! Tatsächlich standen in den vergangenen Tagen teils zwei Einheiten pro Tag auf dem Programm. Der Coach will sein Team zunächst für die Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League fit machen. Erst danach soll der Fokus stärker auf Taktik und Spielabläufen liegen. Dass es spielerisch noch hakt, sei nachvollziehbar. Doch nach BILD-Informationen wird die Entwicklung intern nicht überall entspannt bewertet. Der Vorwurf: Trotz der hohen Belastung müsste der Klassenunterschied gegen Viert- und Drittligisten deutlicher zu erkennen sein.

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Rückkehr der WM-Stars

Gut für RB Leipzig: Mit der Rückkehr der WM-Fahrer Yan Diomande (19), David Raum (28), Nicolas Seiwald (25) und Lutsharel Geertruida (26) dürfte die Qualität im Kader noch einmal deutlich steigen. Allerdings: Nach dem anstrengenden Turnier in den USA, Mexiko und Kanada startet das Quartett zunächst nur gedrosselt in die Vorbereitung. Demichelis betont: „Da müssen wir schon etwas die Belastung steuern. Wir müssen auf diese Gruppe aufpassen.“ Leipzigs erfolgreichster WM-Teilnehmer, Antonio Nusa (21), der es mit Norwegen sensationell bis ins Viertelfinale schaffte, hat noch eine weitere Woche Urlaub.

Bis zum Bundesliga-Auftakt bleibt noch Zeit, die Defizite zu beheben. Doch die Erwartungen an Demichelis und sein Team sind hoch – intern und extern.

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