Nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft im Elfmeterschießen gegen Paraguay bei der WM 2026 zieht Walter M. Straten eine ironische Bilanz. Er dankt vier Personen, die die WM geprägt haben: Fifa-Präsident Gianni Infantino, US-Präsident Donald Trump, Lionel Messi und Jonathan Tah.
Dank an Gianni Infantino
Infantino ließ sich von europäischen Kritikern nicht von der Aufstockung auf 48 Teams abbringen. Er spricht bereits von 64 Teilnehmern in vier Jahren. Die ZDF-„heute-show“ brachte sogar Erling Haaland als eigenes Land ins Spiel. Infantinos Wiederwahl im März 2027 gilt als sicher, auch ohne Unterstützung des DFB. 2023 wurde er per Akklamation im Amt bestätigt.
Dank an Donald Trump
Trump agierte als Hobby-VAR und ließ eine Rote Karte gegen einen US-Stürmer telefonisch annullieren. Er gab zu: „Ich wusste gar nicht, was eine Rote Karte ist.“ Dafür verdient er einen Fifa-Wahrheitspreis. Straten empfiehlt Infantino, Trump nach dem Finale etwas Goldenes zu geben, sonst nehme er den Pokal mit.
Dank an Lionel Messi
Messi steht mit 39 Jahren im WM-Finale, dank Jobsharing mit neun argentinischen Feldspielern. Straten schlägt Bundeskanzler Friedrich Merz vor, Messi als Modell für die Rentenreform zu nehmen: Wer mit 39 ein WM-Endspiel erreicht, könne mit 70 noch im Büro sitzen.
Dank an Jonathan Tah
Tah verschoss den entscheidenden Elfmeter und schoss Deutschland aus dem Turnier. Straten sieht das positiv: „Besser ein Ende mit Schrecken!“ Tah ebnete so Jürgen Klopp den Weg als neuem Bundestrainer. Klopp werde die Stimmung drehen und das Menschenmögliche herausholen. Tah müsse sich nicht grämen: Uli Hoeneß vergab 1976 ebenfalls einen Elfmeter im EM-Finale. In 40 Tagen beginnt die Bundesliga.



