Trotz Top-Angebote: Julian Eitschberger verlängert bei Hertha BSC bis 2029
Eitschberger verlängert bei Hertha bis 2029

Julian Eitschberger (22) hat seinen Vertrag bei Hertha BSC überraschend bis 2029 verlängert. Der Rechtsverteidiger entschied sich gegen einen Wechsel, obwohl mehrere Klubs aus Europa Interesse zeigten. Sportdirektor Benjamin Weber lobte die Entwicklung des Eigengewächses.

Angebote aus ganz Europa

Laut BILD hatte der italienische Erstliga-Aufsteiger AC Monza ein Angebot in Höhe von einer Million Euro vorgelegt, dem Marktwert Eitschbergers. Doch die Berliner lehnten ab. Auch der Schweizer Erstligist FC Lugano, der belgische Klub Kortrijk, der schwedische Verein AIK, der dänische Spitzenklub Kopenhagen sowie mehrere Zweitligisten buhlten um den Außenverteidiger. Die Verhandlungen mit Monza scheiterten an der Ablösesumme.

Entscheidung für die Heimat

Eitschberger entschied sich letztlich für seinen Heimatverein, weil Hertha ihm einen verbesserten Vertrag und eine Führungsrolle in der jungen Mannschaft in Aussicht stellte. „Den Traum, bei Hertha zum Profi zu werden, konnte ich mir bereits erfüllen. Jetzt möchte ich meinen Weg in diesem Trikot weitergehen und meine Entwicklung fortführen: Ich möchte mich einbringen und Verantwortung übernehmen“, sagte der 22-Jährige.

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Sportdirektor Weber zeigt sich erfreut

Hertha-Sportdirektor Benjamin Weber (46) äußerte sich positiv: „Eitschi hat sich in den vergangenen Jahren durch seinen Ehrgeiz, Einsatzwillen und seine Bereitschaft kontinuierlich weiterentwickelt und gezeigt, dass er großes Potenzial besitzt. Wir freuen uns, dass er sich mit seiner Verlängerung klar zu uns bekennt und wir unsere gemeinsame Reise fortsetzen werden.“

Unzufriedenheit mit Einsatzzeiten überwunden

Eitschberger, der zuletzt mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden war, ließ sich von den Verantwortlichen überzeugen, seinen Weg bei Hertha fortzusetzen. Die Fans haben damit eine große Sorge weniger. Der Rechtsverteidiger soll eines der Gesichter des neuen Hertha-Teams werden, das nach zwölf Abgängen noch auf Neuzugänge wartet.

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