Ekel-Skandal bei der Tour de France: Spinnen, Dreck, keine Klimaanlage
Ekel-Skandal bei der Tour de France: Spinnen, Dreck

Tour-de-France-Fahrer ekeln sich vor Hotelzimmern

Die Tour de France wird derzeit von einem unappetitlichen Skandal überschattet. Mehrere Fahrer haben sich über die katastrophalen Zustände in den Hotels beschwert, die für die Rundfahrt gebucht wurden. Auf Twitter und Instagram posteten Fahrer Bilder von verdreckten Zimmern, toten Spinnen und kaputten Klimaanlagen. Der niederländische Fahrer Bauke Mollema schrieb: „Das ist kein Hotel, das ist eine Zumutung. Spinnen, Schimmel und keine Klimaanlage bei 35 Grad – so kann man sich nicht erholen.“

Rennleitung reagiert mit Umfrage

Die Rennleitung der Tour de France hat auf die Beschwerden reagiert und eine Umfrage unter den Fahrern gestartet, um die Qualität der Unterkünfte zu überprüfen. Ein Sprecher sagte: „Wir nehmen die Kritik ernst und werden die Ergebnisse der Umfrage nutzen, um die Hotels für die nächsten Etappen zu optimieren.“ Allerdings zeigten sich viele Fahrer skeptisch, ob sich dadurch kurzfristig etwas ändern wird. Der deutsche Fahrer Simon Geschke erklärte: „Eine Umfrage ist schön, aber wir brauchen jetzt saubere Zimmer und funktionierende Klimaanlagen. Bei den Temperaturen ist das eine Gesundheitsgefahr.“

Temperaturen über 35 Grad erschweren Bedingungen

Die Hitzewelle in Frankreich verschärft die Situation zusätzlich. Bei Temperaturen von über 35 Grad sind die Fahrer auf eine funktionierende Klimaanlage angewiesen, um sich zwischen den Etappen zu erholen. In mehreren Hotels fielen die Klimaanlagen jedoch aus oder waren gar nicht erst vorhanden. Ein Fahrer, der anonym bleiben wollte, berichtete: „In meinem Zimmer war es so heiß, dass ich nicht schlafen konnte. Das ist eine zusätzliche Belastung, die wir bei dieser anstrengenden Rundfahrt nicht gebrauchen können.“

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Verbesserungen für kommende Etappen angekündigt

Die Organisatoren der Tour de France haben angekündigt, die Hotels für die kommenden Etappen genauer zu prüfen. „Wir haben bereits mit den Hoteliers gesprochen und fordern, dass die Zimmer vor der Ankunft der Fahrer gereinigt und die Klimaanlagen überprüft werden“, so ein Sprecher. Dennoch bleibt die Stimmung angespannt. Einige Teams erwägen, eigene Reinigungskräfte mitzubringen oder in alternative Unterkünfte auszuweichen. Die Fahrer hoffen, dass die Zustände sich schnell bessern, damit sie sich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren können.

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