Tour de France: Evenepoel reagiert genervt auf Frage zu Lipowitz
Evenepoel genervt: Frage zu Co-Kapitän Lipowitz

Evenepoel genervt von Frage zur Zusammenarbeit

Remco Evenepoel hat gereizt auf eine Frage zur Zusammenarbeit mit seinem Co-Kapitän Florian Lipowitz bei der Tour de France reagiert. Der belgische Doppel-Olympiasieger sagte: „Ich meine, ich bin zufrieden mit mir selbst. Also weiß ich nicht, ob ich das ändern möchte. Und ich schätze, Lipo ist auch zufrieden mit sich selbst, er möchte das auch nicht ändern.“ Lipowitz kam bei der Frage nicht zu Wort.

Evenepoel fügte hinzu: „Ich meine, genau deshalb gehen wir zur Tour - wegen der unterschiedlichen Eigenschaften - und machen einfach unser eigenes Ding auf unsere eigene Art.“ Das ungleiche Duo startet am Samstag mit einem Mannschaftszeitfahren in Barcelona in die 113. Frankreich-Rundfahrt.

Unterschiedliche Persönlichkeiten und Stärken

Während Lipowitz eher zurückhaltend ist, gilt der für eine Millionensumme verpflichtete Evenepoel als meinungsstarker Profi. Sportlich gab im vergangenen Jahr der Laichinger den Ton an: Lipowitz feierte den dritten Tour-Rang, Evenepoel musste während der 14. Etappe aufgeben. Allerdings war Evenepoel 2024 bereits Dritter auf dem Podium.

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„Wir wissen schon lange, dass wir zusammen fahren. Es ist etwas, auf das wir vorbereitet sind“, sagte der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister Evenepoel. Bei der Katalonien-Rundfahrt im Frühjahr half Evenepoel Lipowitz, den dritten Rang zu erreichen; der Belgier wurde Fünfter.

Teamchef Denk sieht keine Probleme

Red-Bull-Teamchef Ralph Denk sieht in der Doppelspitze kein Problemfeld. „Ich bin überzeugt, dass das sehr gut funktioniert“, sagte er. „Nach wie vor ist Remco schon der Frontmann und Florian so ein bisschen der Wingman.“ Beide seien im Rennen gleichberechtigt: „Schlussendlich wird auch der Tag irgendwann mal kommen, wo sich der eine oder andere besser fühlt. Das müssen dann die beiden untereinander ausmachen auf der Straße.“

Tour-Start in Barcelona

Die Tour de France beginnt am Samstag mit einem Mannschaftszeitfahren in Barcelona. Red Bull um Evenepoel zählt zu den Favoriten. Viele Radsport-Fans werden die Arbeit des ungleichen Duos genau beobachten.

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