Der 1. FC Nürnberg hat sein zweites Testspiel der Saisonvorbereitung gewonnen. Gegen den Regionalligisten SpVgg Ansbach feierte der Zweitligist einen 5:1-Erfolg. Zuvor hatte der Club bereits ein Testspiel gegen den Fünftligisten TSV Kornburg mit 10:0 gewonnen.
Hitzige Anfangsphase mit früher Führung
Bei 34 Grad Celsius testete die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose zunächst eine Dreierkette mit Janisch, Abu El Khalid und Porstner. Der FCN fand in der ersten halben Stunde nur schwer ins Spiel. Neuzugang Rayan Ghrieb war in den ersten 30 Minuten der auffälligste Spieler und holte einen Elfmeter heraus. Den verschoss der Franzose, aber Scobel staubte zum 1:0 ab (6. Minute).
Ansbach drückt, Nürnberg kontert
Die Führung spiegelte das Kräfteverhältnis nicht wider. Ansbach, das in der Vorbereitung bereits weiter war als der FCN, hatte lange mehr vom Spiel. Nach dem Ausgleich durch Mata in der 17. Minute hatten die Gastgeber sogar mehrmals die Chance zur Führung, ließen diese aber liegen. Der Club bestrafte die Chancenverwertung der SpVgg mit einem Doppelschlag vor der Pause: Porstner per Kopf nach einer Ecke und Lubach nach einem schweren Patzer der Ansbacher Abwehr erhöhten auf 3:1.
Klose wechselt komplett – Haugen debütiert
Zur zweiten Halbzeit tauschte Klose die gesamte Mannschaft aus und brachte seine vermeintliche A-Elf. Zudem kehrte der FCN zur Viererkette zurück. Ansbach wechselte nur fünfmal. Der Club dominierte nun das Geschehen. In der 53. Minute brach Neuzugang Sigurd Haugen bei seinem ersten Einsatz für Nürnberg durch und wurde im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Norweger selbst zum 4:1. Haugen trug diesmal keine Maske mehr, sondern zeigte seine blonde Haarpracht. Sein Tor wurde mit dem Schlachtruf „Ro!“ bejubelt.
Zoma trifft zum Endstand
Trotz weiterer Großchancen für den FCN fiel nur noch ein weiteres Tor: Mohamed Alì Zoma traf in der Schlussphase zum 5:1-Endstand. Vor 2850 Zuschauern feierte Nürnberg damit den zweiten Testspielsieg. Trainer Klose zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, besonders nach den Wechseln zur Pause.



