FCK-Sportdirektor Klos: Das ist der Plan mit Top-Star Skyttä
FCK-Sportdirektor Klos: Das ist der Plan mit Skyttä

Sportdirektor Marcel Klos vom 1. FC Kaiserslautern hat sich im Gespräch mit BILD zur Zukunft von Mittelfeldstar Naatan Skyttä geäußert. Der Finne, der in der vergangenen Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte und sogar als „Finnen-Messi“ bezeichnet wird, hat das Interesse mehrerer Bundesligisten geweckt. Klos betonte jedoch, dass man den 23-Jährigen unbedingt halten wolle: „Skyttä ist ein zentraler Bestandteil unserer Planungen. Wir werden alles dafür tun, dass er bleibt.“

Starke Saison weckt Begehrlichkeiten

Skyttä, der 2023 vom FC Toulouse nach Kaiserslautern kam, absolvierte in der abgelaufenen Zweitliga-Saison 30 Spiele, erzielte sieben Tore und bereitete fünf Treffer vor. Seine Dribbelstärke und Spielintelligenz machten ihn zu einem der auffälligsten Spieler der 2. Bundesliga. Laut Medienberichten sollen unter anderem der FC Augsburg und der VfL Wolfsburg Interesse angemeldet haben. Klos bestätigte die Anfragen, stellte aber klar: „Bisher liegt kein konkretes Angebot vor, das unseren Vorstellungen entspricht.“

Vertragssituation und Ablöseforderungen

Skyttäs Vertrag in der Pfalz läuft noch bis 2027. Eine Ausstiegsklausel existiert nicht. Klos machte deutlich, dass man nur bei einer „außergewöhnlichen Summe“ über einen Verkauf nachdenken würde. „Wir müssen nicht verkaufen. Naatan fühlt sich wohl hier und weiß, was er am FCK hat. Sollte ein Top-Klub kommen, müsste er tief in die Tasche greifen.“ Konkrete Zahlen nannte der Sportdirektor nicht, Branchenkenner schätzen die Ablöseforderung auf mindestens acht Millionen Euro.

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Sportliche Perspektive als Trumpf

Der FCK hat sich in dieser Saison mit Platz fünf in der 2. Bundesliga für die Aufstiegsrunde qualifiziert und peilt den Wiederaufstieg an. Klos sieht darin ein starkes Argument, um Skyttä zu halten: „Wir bieten ihm eine sportliche Perspektive, die ihn reizen sollte. Mit ihm im Team sind wir noch stärker.“ Der Finne selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu seiner Zukunft, ließ aber über seinen Berater durchblicken, dass er sich in Kaiserslautern wohlfühle. Die Entscheidung dürfte in den kommenden Wochen fallen.

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