1. FC Magdeburg startet Training: Sander sauer auf Stalmach
FCM-Trainingsstart: Sander verärgert über Stalmach-Abgang

Trainingsauftakt beim 1. FC Magdeburg: Bei strömendem Regen absolvierten die Zweitliga-Profis am gestrigen Mittag ihre erste öffentliche Trainingseinheit. Aufgrund des Wetters hielt sich der Fan-Andrang in Grenzen.

Neuzugänge und Kaderstand

Alle vier bisherigen Neuzugänge des FCM – Torben Müsel, Kevin Manthey, Tony Reitz und Anselmo Garcia Mac Nulty – waren bestens gelaunt im blau-weißen Trikot dabei. Insgesamt trainerten 23 Spieler, darunter vier aus der U23. Der Kader ist jedoch noch nicht vollständig: Weitere Neuzugänge sollen folgen.

Trainer Petrik Sander (65) sieht keinen Zeitdruck: „Es ist doch normal, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alles dabei sein kann. Wir können vernünftig trainieren und haben einige Jungs, die vielversprechend sind. Wir mussten auch Abgänge verkraften. Marcus Mathisen wird uns schon sehr fehlen.“

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Sanders Ärger über Stalmach-Abgang

Bei einem anderen Abgang zeigte sich Sander deutlich verärgert: Dariusz Stalmach (21) wechselte zu Werder Bremen in die Bundesliga. Der Pole hatte sich beim FCM mehr Spielzeit erwartet und nutzte die Gelegenheit. Sander: „Über seine Einschätzung der Lage war ich sehr überrascht. Er ist ein junger, ehrgeiziger Spieler und manchmal schießt er dann auch über das Ziel hinaus. Die Möglichkeit, die er dort bekommt, wollte er nicht verstreichen lassen. Für uns war die Überlegung, zwingt man ihn, hier zu bleiben oder gibt man ihn frei. Wir haben uns für das Letztere entschieden. Trotzdem wird sich im Nachhinein vielleicht herausstellen, dass es von ihm eine falsche Entscheidung war.“

Dringender Verstärkungsbedarf

Sander wurde auch bei der Einschätzung der Transfer-Baustellen deutlich: „Es muss dringend noch was auf der Innenverteidiger-Position getan werden und auf der großen Baustelle rechte offensive Außenbahn.“ Sportchef Peer Jaekel (43) ergänzt: „Wir werden sehen, wer sich womöglich aus dem vorhandenen Kader in den Fokus spielt. Aber so drei bis vier Neue können es noch werden.“

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