Das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko hat nun auch Auswirkungen auf die Fifa-Weltrangliste. Das DFB-Team, das im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen mit 4:5 gegen Paraguay verloren hatte, rutschte in der am Montag veröffentlichten Rangliste auf Platz zwölf ab. Vor dem Turnier belegte Deutschland noch den zehnten Platz. Unter dem ehemaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann war der neunte Rang die beste Platzierung gewesen. Zuletzt stand Deutschland im Juli 2018 an der Spitze der Weltrangliste.
DFB-Elf größter Verlierer neben Portugal
Die deutsche Mannschaft ist neben Portugal der größte Verlierer unter den Top-Teams. Portugal fiel von Platz fünf auf Rang sieben zurück. Spanien hingegen kletterte nach dem 1:0-Sieg im WM-Finale gegen Argentinien an die Spitze der Weltrangliste. Mit 1995,88 Punkten überholten die Spanier den Finalgegner, der auf 1970,37 Punkte kommt. Kurz vor der WM hatte Argentinien noch Frankreich von der Spitze verdrängt.
Marokko mit historischem Aufstieg
Frankreich und England bleiben unverändert auf den Plätzen drei und vier. Einen historischen Erfolg feiert Marokko, das auf Platz sechs springt – die beste Platzierung in der Geschichte des Landes. Co-Gastgeber Mexiko verbessert sich um vier Plätze auf Rang zehn. Vor Deutschland liegt Kolumbien auf Platz elf.
Norwegen größter Gewinner
Der größte Gewinner der neuen Rangliste ist Norwegen um Superstar Erling Haaland. Die Skandinavier zogen ins Viertelfinale ein, wo sie mit 1:2 gegen England verloren, und verbesserten sich um zwölf Plätze von Rang 31 auf Platz 19.
Die Top 12 der Fifa-Weltrangliste
- Spanien: 1995,88 Punkte
- Argentinien: 1970,37
- Frankreich: 1948,97
- England: 1922,83
- Brasilien: 1804,92
- Marokko: 1803,99
- Portugal: 1787,85
- Belgien: 1778,36
- Niederlande: 1775,54
- Mexiko: 1754,30
- Kolumbien: 1739,89
- Deutschland: 1726,22
Die neue Rangliste zeigt deutlich die Auswirkungen der WM-Ergebnisse. Während Spanien und Marokko aufsteigen, müssen Deutschland und Portugal Federn lassen.



