Galatasaray dementiert Musiala-Gerücht mit offiziellem Statement
Galatasaray dementiert Musiala-Gerücht offiziell

Der türkische Meister Galatasaray Istanbul hat die in den letzten Tagen aufgekommenen Gerüchte um eine mögliche Verpflichtung von Jamal Musiala mit einem offiziellen Statement dementiert. Der 23-jährige Offensivstar des FC Bayern München stehe nicht vor einem Wechsel in die Süper Lig, stellte der Klub klar.

Offizielles Dementi von Galatasaray

Am Sonntagabend ließ Galatasaray über mehrere türkische Medien ein Statement verbreiten: „Die Meldung, dass unser Verein eine Einigung mit Jamal Musiala und dem FC Bayern München erzielt habe, entspricht nicht der Wahrheit. Dies zur Kenntnis der Öffentlichkeit.“ Damit reagierte der Klub auf eine etwa eine Woche zuvor von der Tageszeitung „Hürriyet“ veröffentlichte Meldung, wonach Musiala dem türkischen Rekordmeister für ein Leihgeschäft angeboten worden sein soll. Zahlreiche Medien hatten die Spekulationen aufgegriffen.

Hintergrund des Gerüchts

Die Ursprungsmeldung von „Hürriyet“ hatte für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt. Berichtet wurde von fortgeschrittenen Gesprächen zwischen Musiala und Galatasaray. Der offensive Mittelfeldspieler, der beim FC Bayern einen Vertrag bis 2030 besitzt, sei demnach als Leihspieler im Gespräch gewesen. Sowohl der Spieler als auch der deutsche Rekordmeister dementierten umgehend. Dass sich nun auch Galatasaray offiziell äußerte, ist ein ungewöhnlicher Schritt, da Transfergerüchte in der Regel nicht kommentiert werden. Der Klub wollte offenbar jede Missverständnisse ausräumen.

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Musialas Situation beim FC Bayern

Jamal Musiala, der inzwischen 46 Länderspiele für Deutschland bestritt, steht noch bis 2030 beim FC Bayern unter Vertrag. Weder der Klub noch der Spieler planen in diesem Sommer eine Trennung. Nach einem Wadenbeinbruch im vergangenen Sommer verpasste Musiala die komplette Hinrunde. Seit seinem Comeback im Januar konnte er sein Ausnahmetalent nur phasenweise abrufen. Kurz nach der enttäuschenden WM – Deutschland schied im Sechzehntelfinale gegen Paraguay aus – unterzog sich Musiala einer Operation, bei der eine Metallplatte in seinem linken Fuß entfernt wurde.

Neue Konkurrenz im offensiven Zentrum

Die Bayern haben mit Ismael Saibari (25) für 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven einen weiteren Offensivspieler verpflichtet. Saibari soll das offensive Zentrum verstärken und Musiala zusätzliche Konkurrenz bieten. Dennoch ist ein Wechsel Musialas zu Galatasaray oder einem anderen Klub in diesem Sommer nach übereinstimmenden Medienberichten und Vereinsaussagen völlig ausgeschlossen. Musiala wird erst auf der Asien-Tour der Bayern durch Südkorea und Hongkong (1. bis 8. August) in die Sommer-Vorbereitung einsteigen. Die Saison beginnt für die Münchner am 22. August mit dem Supercup gegen Borussia Dortmund.

Fazit: Ente entlarvt

Galatasarays offizielles Statement setzt den Spekulationen ein klares Ende. Wie der Verein selbst kommunizierte, entspricht die angebliche Einigung nicht der Wahrheit. Musiala bleibt beim FC Bayern, auch wenn die Verpflichtung Saibaris das Mittelfeld der Münchner noch konkurrenzfähiger macht. Dass der Nationalspieler den Klub Richtung Istanbul verlässt, ist – wie von Galatasaray bestätigt – aus der Luft gegriffen.

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