Gift Orban (23) wird nach seiner Rückkehr von der Leihe zu Hellas Verona keine Zukunft bei der TSG Hoffenheim haben. Die Kraichgauer planen fest mit einem Verkauf des nigerianischen Stürmers, wie BILD exklusiv erfahren hat. Der Angreifer war in der vergangenen Saison an den italienischen Serie-A-Klub ausgeliehen, stieg mit diesem jedoch ab. Trotz ordentlicher sportlicher Leistungen sorgte er vor allem durch einen handfesten Skandal für Schlagzeilen: Nach einer Niederlage attackierte er einen Fan.
Fan-Attacke nach Niederlage gegen Milan
Nach der fünften Pleite in Serie (0:1 gegen den AC Mailand) eskalierte die Lage sportlich wie emotional. Ein Video, das unter anderem vom Sender „Telenuovo“ verbreitet wurde, zeigt Orban, wie er plötzlich aus seinem Auto stürmt und auf einen Fan losgeht. Der Grund: Der Nigerianer hatte zuvor keine Autogramme gegeben, woraufhin ein Anhänger wütend reagierte und gegen das Fahrzeug schlug. Daraufhin verlor Orban völlig die Kontrolle. Es kam zu einer heftigen Rangelei, bei der sogar ein Absperrgitter scheppernd zu Boden ging. Erst Umstehende konnten die beiden trennen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, obwohl Orban sich noch vor Ort entschuldigt haben soll.
Sportliche Bilanz trotz Skandal ordentlich
Dabei lesen sich seine sportlichen Werte eigentlich ordentlich: In 28 Spielen für Verona erzielte Gift Orban sieben Tore und lieferte drei Vorlagen. Zur Erinnerung: Die TSG hatte den Stürmer erst 2025 für satte neun Millionen Euro von Olympique Lyon verpflichtet. Dennoch ist ein Verbleib im Kraichgau praktisch ausgeschlossen. Die TSG rechnet fest mit einem Verkauf, der zwar noch etwas dauern kann, aber der Markt für Orban scheint groß. Besonders aus Italien gibt es trotz der Fan-Attacke großes Interesse. Sogar ein fester Verbleib beim Leihverein Hellas Verona ist weiterhin im Bereich des Möglichen.
Ausblick: Transfer ist nur eine Frage der Zeit
Wie geht es jetzt weiter? Ein Verbleib in Hoffenheim ist praktisch ausgeschlossen. Die TSG plant nicht mehr mit dem heißblütigen Mittelstürmer und rechnet mit einem Verkauf. Interessenten gibt es offenbar genug, vor allem aus Italien. Ob Orban eine neue Chance erhält, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.



