Am Samstagmittag marschierten gut 7000 Fans von Hansa Rostock durch Watford, einer Stadt im Nordwesten Londons. Die Szene erinnerte an große Fußballfeste und sorgte für Gänsehaut. Die Anhänger des Drittligisten waren zum Freundschaftsspiel gegen den englischen Zweitligisten Watford FC angereist und machten die Stadt zur roten Zone.
Einmarsch der Hansa-Fans: Bilder wie aus einem Film
Die Bilder, die von lokalen Medien und Fans in sozialen Netzwerken geteilt wurden, zeigen eine beeindruckende Menschenmenge, die geschlossen durch die Straßen zog. Laut BILD waren es etwa 7000 Anhänger. Sie skandierten Vereinslieder, schwenkten Fahnen und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. „So etwas hat Watford noch nie gesehen“, kommentierte ein Anwohner. Die Polizei begleitete den Zug, blieb aber im Hintergrund, da die Fans friedlich blieben.
Freundschaftsspiel mit Symbolcharakter
Das Spiel selbst war Teil der Saisonvorbereitung beider Teams. Hansa Rostock trat gegen Watford an, das in der Championship spielt. Für die Rostocker war es eine Gelegenheit, sich mit einem internationalen Gegner zu messen. Der Marsch der Fans zeigte jedoch, wie sehr der Verein in der Region verankert ist. „Wir sind stolz, so eine Fangemeinschaft zu haben“, sagte ein Sprecher von Hansa Rostock gegenüber BILD.
Rekordbeteiligung aus Rostock
Mit 7000 Fans reisten so viele Anhänger wie selten zuvor zu einem Auswärtsspiel. Die Entfernung von Rostock nach Watford beträgt über 1000 Kilometer, was die Leidenschaft der Fans unterstreicht. Die Organisation des Marsches wurde von Fanclubs übernommen, die bereits Tage vorher die Route planten. Hansa-Präsident Robert Marien zeigte sich begeistert: „Das ist eine Demonstration der Verbundenheit mit unserem Verein.“
Positive Resonanz aus England
Die englischen Gastgeber zeigten sich beeindruckt. Watford FC bedankte sich auf Twitter für die faire Stimmung. Auch lokale Geschäfte profitierten von den zahlreichen Besuchern. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle. Für die Hansa-Fans war es ein unvergesslicher Tag, der die Verbindung zwischen deutschen und englischen Fußballkulturen feierte.



