Hansa Rostock: Stürmer Holten schwört auf Harry Potter als Spielvorbereitung
Hansas Torjäger Holten setzt auf Harry Potter statt Stadion-Hits

Hansa Rostocks Stürmer Emil Holten hat eine ungewöhnliche Methode, sich auf Spiele einzustimmen: Statt lauter Beats hört der Däne Hörbücher – sein Favorit ist Harry Potter. „Wenn ich zum Spiel komme, höre ich ein Hörbuch, meist Harry Potter von Stephen Fry. Das gibt mir ein gutes Gefühl und ich komme dabei in eine gute Stimmung“, verrät der 1,96 Meter große Angreifer.

Erfolg mit ungewöhnlicher Taktik

Die Methode scheint zu wirken: In der vergangenen Saison traf Holten in 33 Spielen 15-mal, davon zwölf Tore in der Rückrunde. Die Hansa-Fans waren erleichtert, als klar wurde, dass der Däne den Verein nicht verlässt. Trotz Angeboten, unter anderem von Elfsborg, blieb Holten in Rostock.

„Natürlich ist Geld immer ein Thema. Elfsborg hatte die Möglichkeit, mich zurückzuholen und Geld von woanders zu bekommen. Sie haben schnell gemerkt, dass ich hierbleiben wollte. Es ging mir darum, sich wohlzufühlen. Und das tue ich hier“, sagt Holten.

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Neue Saison, neue Hoffnung

Der Stürmer blickt optimistisch auf die kommende Saison. Besonders die schnellen Neuzugänge und die Umstellung auf das 4-2-3-1 gefallen ihm. „Mehr Geschwindigkeit, mehr jüngere Spieler. Mehr Tempo. Wir haben viel Geschwindigkeit ins Team gebracht. Das gefällt mir. Ich mag es, wenn andere hinter die Abwehr kommen und für mich auflegen“, erklärt Holten.

Er sieht „das Momentum und die positive Stimmung in der Gruppe“. Nach vielen Stationen hat der Sympathieträger in Rostock ein Gefühl der Zugehörigkeit gefunden.

Comeback nach Rückenproblemen

Im Trainingslager in Neuruppin steht Holten nach Rückenproblemen wieder auf dem Platz. Seit Montagvormittag trainiert er wieder voll mit der Mannschaft, während er am Nachmittag eine Schwimmeinheit absolvierte. „Die letzten Tage hatte ich etwas Probleme mit meinem Rücken. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange“, sagt Holten.

Ob er im Abschlusstest am Mittwoch (16.30 Uhr) gegen den Regionalliga-Klub Greifswalder FC aufläuft, ist noch offen. „Es gibt die Möglichkeit, aber ich bin nicht sicher, ob es das Richtige ist. Vielleicht verschieben wir es noch eine Woche.“ Wichtiger ist: Stand jetzt steht dem Saisonstart in drei Wochen nichts im Weg.

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