Kai Havertz entschuldigt sich nach WM-Aus bei DFB-Fans
Havertz bittet nach WM-Aus um Verzeihung

Kai Havertz (27) hat sich als erster deutscher Nationalspieler nach dem frühen WM-Aus in den USA öffentlich zu Wort gemeldet. Der Stürmer des FC Arsenal postete am Dienstagvormittag (Ortszeit) eine Nachricht auf Instagram und bat die Fans um Verzeihung. Havertz, der bei diesem Turnier drei Tore erzielte, schrieb: „Ein enttäuschendes Ende der Weltmeisterschaft. Als Team tut es uns unheimlich leid, dass wir die Erwartungen der Nation nach einem so positiven Start nicht erfüllen konnten und unser Turnier bereits so früh zu Ende ist. Ein riesen Dank an alle zu Hause für eure großartige Unterstützung.“

Havertz übernimmt Verantwortung nach verschossenem Elfmeter

Bereits unmittelbar nach dem Achtelfinal-Aus gegen Paraguay hatte sich Havertz bei Magenta TV den Fragen der Journalisten gestellt. Dabei fand der 27-Jährige deutliche Worte: „Meine zweite WM, zweimal reingeschissen. Die letzten Turniere waren nichts. Das Einzige, was ich sagen kann, ist Entschuldigung. Wir sind natürlich enttäuscht. Das merkt man, wenn man in die Kabine geht. Wir haben uns viel vorgenommen dieses Jahr.“

Havertz hatte im Spiel gegen Paraguay den ersten Elfmeter verschossen, brachte sein Team jedoch per Kopfballtreffer nach dem 0:1-Rückstand zurück ins Spiel. Dennoch verlor Deutschland letztlich mit 1:2 und schied aus. Es ist das zweite Mal, dass Havertz mit dem DFB-Team in der Gruppen- beziehungsweise K.o.-Phase einer WM scheiterte – bereits 2022 in Katar war das Team in der Vorrunde ausgeschieden.

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Frühes WM-Aus: DFB-Team verlässt Hotel in Winston-Salem

Am Dienstagmorgen um 10:03 Uhr verließ Havertz das Teamhotel „The Graylyn Estate“ in Winston-Salem (North Carolina) in einem silbernen Jeep. Das gesamte DFB-Team reiste nach dem enttäuschenden Aus ab. Die Mannschaft war mit großen Hoffnungen in das Turnier gestartet, nachdem sie in der Gruppenphase überzeugt hatte. Nun herrscht Ernüchterung.

Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe äußerte sich zudem kritisch zum Ausscheiden: „Wie man ausscheidet, ist ein Skandal“, sagte er in einem Interview. Die genauen Hintergründe seiner Aussage sind nicht bekannt, doch sie spiegelt die allgemeine Enttäuschung wider.

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