Herthas Talente-Check: Gouram und Telib sind die heißesten Eisen
Herthas Talente-Check: Gouram und Telib vorne

Sechs Rohdiamanten mischen seit Trainingsstart bei den Profis von Hertha BSC mit: Mayson Grothe (17/Linksverteidiger), Selim Telib, Soufian Gouram (beide 20/Mittelfeld), Jelani Ndi (18/Rechtsaußen), Niklas Hildebrandt (17/Mittelstürmer) und Jerome Diallo (17/Innenverteidiger). Sie sollen an den Profifußball herangeführt werden. BILD macht den Talente-Check.

Gouram und Telib mit Profiverträgen

Am weitesten sind Soufian Gouram und Selim Telib, die beide bis 2027 unter Vertrag stehen. Sie waren bereits in der Vorsaison öfter beim Team von Cheftrainer Stefan Leitl (48) dabei. Gouram feierte am letzten Spieltag in Bielefeld (1:6) sein Profi-Debüt (83. Minute). Der estnische U21-Nationalspieler überzeugt mit guter Technik und Pässen in die Tiefe. Telib, der für Ägyptens U20 aufläuft, ist kampfstark und spielintelligent – ein typischer Box-to-Box-Spieler. Beide sollen den Abgang von Wunderkind Kennet Eichhorn (16/für 9 Mio. Euro nach Leverkusen) kompensieren. Leitl hält große Stücke auf sie.

Hildebrandt als klassischer Neuner

Sturmtank Niklas Hildebrandt ist mit 1,90 Metern und 17 Jahren ein Riesentalent. Er ist im Strafraum abschluss- und kopfballstark – ein klassischer Neuner. Sein Fördervertrag wandelt sich am 8. Juli (18. Geburtstag) in einen Profikontrakt um. Auch er debütierte in Bielefeld. Flügelflitzer Jelani Ndi kämpft sich nach einem Kreuzbandriss zurück. Vor der Verletzung war der U18-Nationalspieler bei Stuttgart und dem BVB im Blickfeld. Er ist blitzschnell und torgefährlich.

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Diallo und Grohe als Küken

Innenverteidiger Jerome Diallo sagte nach seiner Profivertrags-Unterschrift: „Hier den Durchbruch zu schaffen, ist mein großes Ziel.“ Er ist spielintelligent, hat ein gutes Stellungsspiel und ist technisch stark. Mayson Grothe kann die gesamte linke Seite beackern – besonders wichtig, da Leitl außer ihm kein Linksverteidiger zur Verfügung steht. Grothe schnuppert erstmals Profiluft. Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich (59) betont: „Wir haben angekündigt, dass wir den Berliner Weg nicht nur auf der Tonspur verkünden, sondern auch auf dem Platz zeigen. Für Spieler, die sich in der Akademie bewährt haben, ergeben sich nun Möglichkeiten, den nächsten Schritt zu gehen.“

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