Ben Hüning will bei Rot-Weiss Essen Abwehr-Boss werden
Hüning will RWE-Abwehrchef werden

Ben Hüning (21) durchlebte in der Schlussphase der vergangenen Saison eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit seinem Last-Minute-Treffer gegen Ulm (3:2) köpfte er Rot-Weiss Essen in die Relegation. Der Aufstieg scheiterte allerdings denkbar knapp gegen Fürth (1:2 nach Hin- und Rückspiel). Für den Innenverteidiger aus dem Ruhrpott geht der Blick nach vorn.

Hüning: Stolz auf das Erreichte

„Dass wir in die Relegation gekommen sind, war etwas Besonderes. Im Laufe der Zeit überwiegt auch der Stolz auf das, was wir erreicht haben“, sagt Hüning. Und ergänzt: „Ich habe die Niederlage verdaut und schaue auf die Saison, die vor uns liegt. Da haben wir wieder ambitionierte Ziele.“

Hüning will Abwehr-Boss werden

Die Abwehr-Kante (1,90 Meter) hat sich offenbar selbst hohe Ziele gesteckt. Hüning wechselte zur Rückrunde vom BVB II zu RWE, wo er bereits in der U19 spielte. Bis zum vorletzten Spieltag kam er nur unregelmäßig zum Einsatz, ehe er in den letzten vier Pflichtspielen immer über 90 Minuten auf dem Rasen stand. Das soll auch so bleiben. Denn im Trainingslager in Bad Griesbach kristallisiert sich heraus, dass Hüning durchaus das Potenzial zum Abwehr-Boss hat. Er sagt: „Das ist auch mein Anspruch. Ich bin ein Spieler, der gern Verantwortung übernimmt und die Jungs mitzieht. Ich will vorangehen und Gas geben.“

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RWE blickt zuversichtlich in die Zukunft

Das dürfte Cheftrainer Uwe Koschinat (54) gern hören und auch sehen wollen. Denn nach dem verpassten Aufstieg möchte RWE wieder oben mitspielen. Neuer Hauptsponsor, das Stadion an der Hafenstraße wird ausgebaut. Die Entwicklungen beim Pott-Klub gehen in die richtige Richtung. Hüning, der in Dinslaken (rund 30 Kilometer von der Hafenstraße entfernt) geboren wurde und etliche RWE-Fans im Umfeld hat, sagt: „Als ich im Winter gekommen bin, da hatte sich bereits etwas entwickelt. Und diesen Weg geht der Verein gerade weiter. Wir haben ein gutes Team und einen starken Staff. Alles professionalisiert sich. Deshalb können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken.“

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