Nach dem erneuten WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay reißt die Debatte um die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht ab. Ex-Weltmeister Mats Hummels hat nun überraschend einen weiteren prominenten Namen ins Spiel gebracht: Pep Guardiola. Der 37-jährige frühere Nationalspieler sagte als Experte bei MagentaTV, er könne sich sowohl Guardiola als auch Jürgen Klopp als Nachfolger von Nagelsmann sehr gut vorstellen.
Hummels: Die beiden besten Trainer des Jahrzehnts
„Ich glaube, dass sowohl Pep Guardiola als auch Jürgen Klopp überall hinpassen – jede Vereinsmannschaft, jede Nationalmannschaft. Die beiden besten Trainer des vergangenen Jahrzehnts, der letzten 17, 18 Jahre in meinen Augen weltweit. Deswegen könnte ich mir beide sehr gut vorstellen“, so Hummels. Er machte jedoch keinen Hehl daraus, dass er seinen früheren Vereinstrainer bei Borussia Dortmund favorisieren würde.
Klopp als Wunschkandidat
„Es ist schon eine Vorstellung, die mir sehr gut gefällt, die eine Mannschaft nochmal komplett auf eine Spur bringt, wo es vor allem um das Gewinnen geht – nur um das Gewinnen, das ist das Wichtigste“, sagte Hummels. Unter Klopp gehe es nicht darum, dass jeder es so gemütlich habe, wie es geht. „Sondern alle müssen knallhart arbeiten für die Mannschaft und die Erfolge. Er könnte ein Land auch nochmal komplett hinter sich vereinigen. Das hat er schon drin“, ergänzte der Weltmeister von 2014.
Nagelsmann unter Druck
Nach dem überraschenden Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nach Elfmeterschießen hagelte es vor allem an Nagelsmann heftige Kritik. Obwohl der Bundestrainer noch einen Vertrag bis 2028 hat, wird beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) aktuell auch über eine vorzeitige Trennung diskutiert. Insbesondere der frühere BVB- und Liverpool-Coach Klopp gilt als aussichtsreicher Nachfolgekandidat. Die Aussagen von Hummels dürften die Spekulationen weiter anheizen.



