Hummels kritisiert Embolo nach Schwalben-Platzverweis im WM-Viertelfinale
Hummels rechnet mit Embolo nach Schwalben-Platzverweis ab

Mats Hummels hat den Schweizer Stürmer Breel Embolo nach dessen Platzverweis im WM-Viertelfinale gegen Argentinien scharf kritisiert. Die Szene in der 72. Minute war vorentscheidend für den 3:1-Verlängerungssieg des Titelverteidigers.

Die Schwalbe von Embolo

Embolo, bereits mit Gelb vorbelastet, holte im Mittelfeld gegen Leandro Paredes zu einer Schwalbe aus. Schiedsrichter Joao Pinheiro zeigte zunächst Paredes Gelb, revidierte die Entscheidung nach VAR-Hinweis jedoch und verwies Embolo mit Gelb-Rot des Feldes. Der Zweikampf fand ohne Torgefahr statt.

Hummels’ Kritik

Magenta-Experte Mats Hummels nahm sich Embolo nach dem Spiel vor: „Die Aktion hat das Spiel entschieden, zuungunsten der Schweizer. Embolo wird es heute sicher nicht sonderlich gut gehen. Das ist in dem Fall natürlich Wahnsinn, schon gelbverwarnt so eine Schwalbe zu machen. Dazu noch eine, die noch nicht mal besonders viel bringt – in einem Raum, der komplett gefahrenfreie Zone ist.“

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Nach erneuter Ansicht der TV-Bilder ergänzte der Weltmeister von 2014: „Man sieht es ja, er verzerrt sogar das Gesicht beim Absprung. Das ist leider zu Recht Gelb-Rot. Irgendeine Übersprungshandlung in seinem Kopf hat wohl dafür gesorgt, dass er zur Schwalbe gegriffen hat. Ihm tut das natürlich weh und auch mir als Zuschauer tat es weh, das zu sehen. Die Schweiz hatte bis dahin Argentinien so ein bisschen am Haken und hat dadurch alles wieder hergegeben.“

Spielverlauf

Trotz Unterzahl rettete sich die Schweiz in die Verlängerung und hielt bis zur Halbzeit das Unentschieden. In der zweiten Hälfte der Verlängerung entschieden Alvarez und Martínez die Partie zugunsten Argentiniens. Der Platzverweis von Embolo erwies sich als spielentscheidend.

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