Der Kader von Marie-Louise Eta (34) bei den Union-Frauen nimmt weiter Form an. Die nächste Nationalspielerin kommt nach Köpenick: Jella Veit (21). Damit folgt die Abwehrspielerin ihrer Teamkollegin Lisanne Gräwe (23) von Eintracht Frankfurt zu Union Berlin.
Veit: „Entwicklung und Fankultur haben mich überzeugt“
Die Verteidigerin äußerte sich zu ihrem Wechsel: „Die rasche und positive Entwicklung sowie die Ambitionen und die Fankultur bei Union haben mir sehr zugesagt. Ich freue mich sehr, selbst Teil dessen zu sein und möchte mit dem Verein und der Mannschaft den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen.“ Veit gilt als großes Abwehr-Talent und durchlief seit der U15 sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften des DFB. Im März dieses Jahres gab sie ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft. Bereits 2022 gehörte sie zum Europameisterinnen-Team der deutschen U17-Nationalmannschaft und erhielt im selben Jahr die Fritz-Walter-Medaille in Gold als beste U17-Nationalspielerin.
Union-Managerin Zietz lobt Veits Qualitäten
Union-Managerin Jennifer Zietz (42) betonte die Stärken der Verteidigerin: „Mit Jella verstärken wir unsere Defensive um eine verlässliche und zugleich erfahrene Spielerin. Trotz ihres jungen Alters hat sie in der Bundesliga und den DFB-Auswahlen überzeugt, immer wieder ihr großes Talent gezeigt und verdientermaßen mehrere Auszeichnungen gesammelt.“
Union setzt auf Frauenfußball
Union-Präsident Dirk Zingler (61) fördert den Frauenfußball in Köpenick gezielt. Die Verpflichtungen von Spielerinnen wie Gräwe und Veit sind der nächste Schritt, um mit den Frauen ganz oben mitspielen zu können. Dies zieht auch die Fans an: Mit über 100.000 Zuschauern in der vergangenen Saison erreichte Union einen neuen deutschen Spitzenwert.



