Klopp soll neuer Bundestrainer werden: Der Fahrplan steht
Klopp als Bundestrainer: Der Fahrplan

DFB setzt auf Klopp nach WM-Debakel

Nach dem blamablen Vorrundenaus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 und dem darauf folgenden Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann steht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vor einer Neuausrichtung. Der Wunschkandidat für die Nachfolge ist Jürgen Klopp, der zuvor erfolgreich den FC Liverpool trainierte. Laut Informationen von BILDplus hat der Verband bereits einen konkreten Fahrplan für den Start des 58-Jährigen erstellt.

Der Fahrplan für Klopps Amtsantritt

Der DFB plant, Klopp offiziell am 3. Juli 2026 als neuen Bundestrainer zu präsentieren. Dieses Datum markiert den Beginn einer neuen Ära, nachdem Nagelsmann am 1. Juli seinen Rücktritt erklärt hatte. Die Verhandlungen mit Klopp sollen bereits in der finalen Phase sein, obwohl es noch offene Punkte gibt. Ein möglicher Haken könnte die Vertragsdauer sein: Klopp soll zunächst nur bis zur Europameisterschaft 2028 binden, während der DFB eine längerfristige Lösung anstrebt.

Klopps Erfolgsbilanz und Erwartungen

Jürgen Klopp gilt als einer der erfolgreichsten Trainer der Welt. Mit Liverpool gewann er 2019 die Champions League und 2020 die englische Meisterschaft. Seine emotionale Art und seine Fähigkeit, Mannschaften zu formen, machen ihn zum idealen Kandidaten für den DFB. „Klopp ist der Einzige, der diese Mannschaft wieder aufbauen kann“, zitierte BILDplus einen nicht genannten DFB-Funktionär. Die Erwartungen sind hoch: Nach dem WM-Desaster soll Klopp das Team für die EM 2028 im eigenen Land formen.

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Offene Fragen und mögliche Hindernisse

Trotz der Fortschritte in den Verhandlungen gibt es noch ungeklärte Details. Klopp soll eine Ausstiegsklausel fordern, die ihm einen vorzeitigen Abschied ermöglicht, falls er ein Angebot von einem Top-Klub erhält. Zudem ist die Frage der Assistenten ungeklärt: Klopp möchte sein eigenes Trainerteam mitbringen, was beim DFB auf Bedenken stößt. „Wir müssen sicherstellen, dass die Zusammenarbeit mit den bestehenden Strukturen funktioniert“, erklärte ein DFB-Sprecher. Die endgültige Entscheidung wird für die kommende Woche erwartet.

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