Klopp hakt WM-Aus ab: „Irgendwann anders drum kümmern“
Klopp hakt WM-Aus ab: Fokus auf Turnier

Klopp lenkt Blick nach deutschem WM-Aus nach vorne

Jürgen Klopp, der nach dem frühen Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Julian Nagelsmann gehandelt wird, will sich nicht von der Enttäuschung über das Ausscheiden lähmen lassen. Stattdessen richtet der 59-Jährige seinen Fokus konsequent auf das weitere Turniergeschehen. „Man hätte sagen können, jetzt sind wir raus und jetzt macht es gar keinen Spaß mehr. So ist es nicht. Davon muss man sich jetzt ein bisschen frei machen. Da muss man jetzt einfach sagen: gut, da muss man sich irgendwann anders drum kümmern“, erklärte Klopp am Rande des Sechzehntelfinals zwischen England und der DR Kongo bei MagentaTV.

Star-Trainer genießt WM-Atmosphäre als TV-Experte

Der Star-Trainer, der seit Januar 2025 als Global Head of Soccer für Red Bull tätig ist, betonte die anhaltende Faszination des Turniers: „Aber dieses Turnier findet immer noch statt. Es sind nach wie vor immer noch tolle Fußballmannschaften dabei und die gucken wir uns jetzt an.“ Die Stimmung, die er überall erlebe, sei wirklich gut. Auch, dass mit Mexiko, Kanada und den USA noch alle drei Gastgeberländer dabei seien, tue dem Turnier gut, fügte der 59-Jährige hinzu, der während der WM als TV-Experte arbeitet.

Klopp, der in den vergangenen Jahren mehrfach als Wunschkandidat für den Bundestrainerposten genannt wurde, scheint die Rolle des Kommentators derzeit zu genießen. Statt sich mit Spekulationen über seine Zukunft zu befassen, widmet er sich der Analyse der verbleibenden Mannschaften. Die deutsche Elf war in der Vorrunde ausgeschieden, was in der Heimat für große Enttäuschung sorgte. Klopp selbst hatte zuvor mehrfach betont, dass er sich eine Rückkehr auf die Trainerbank zumindest kurzfristig nicht vorstellen könne.

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Red-Bull-Rolle und TV-Engagement im Fokus

Seine Position bei Red Bull, wo er die globale Fußballstrategie des Getränkeherstellers verantwortet, sowie seine Tätigkeit als Experte bei MagentaTV scheinen ihn derzeit voll auszulasten. „Die WM bietet großartigen Fußball, und ich freue mich, das Spiel aus dieser Perspektive zu verfolgen“, so Klopp. Die Anwesenheit aller drei Gastgeberländer in der K.o.-Phase sorge für eine besondere Atmosphäre, die das Turnier bereichere.

Ob Klopp tatsächlich zu einem späteren Zeitpunkt für das Amt des Bundestrainers zur Verfügung stehen würde, bleibt offen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte nach dem WM-Aus von Nagelsmann keine offizielle Stellungnahme zu einer möglichen Nachfolge abgegeben. Klopp selbst vermied es, konkrete Aussagen zu seiner Zukunft zu machen, und verwies stattdessen auf die anstehenden Aufgaben. „Da muss man sich irgendwann anders drum kümmern“, sagte er mit Blick auf die Diskussionen um seine Person.

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