Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Knut Kircher bleibt für weitere vier Jahre an der Spitze der deutschen Unparteiischen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, verlängerte der 57-Jährige seinen Vertrag als Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH bis 2028. Kircher hatte das Amt im Juli 2024 von Lutz Michael Fröhlich übernommen.
Kircher: „Freue mich über das Vertrauen“
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir der DFB und die Bundesliga als Gesellschafter schenken“, sagte Kircher in einer Mitteilung. „Ich bin dankbar, den eingeschlagenen Weg fortführen zu dürfen und werde gemeinsam mit allen Beteiligten weiter aktiv an der positiven Entwicklung der Unparteiischen arbeiten.“ In seiner aktiven Karriere leitete Kircher insgesamt 244 Bundesliga-Partien von 2002 bis 2016.
Umzug des Videobeweis-Kellers steht an
Zu den wichtigsten Aufgaben in Kirchers zweiter Amtszeit zählen die Eingliederung der Schiedsrichterinnen der beiden höchsten Frauenspielklassen in die GmbH sowie der Umzug des Videobeweis-Kellers von Köln nach Frankfurt, wie DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann mitteilte. Der Umzug ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der Schiedsrichter-Organisation.



