Darmstadts Kohfeldt zu Spielerfreiheiten: "Bin bei Mario Basler"
Kohfeldt: "Bin bei Mario Basler" bei Spielerfreiheiten

Darmstadts Cheftrainer Florian Kohfeldt hat sich in einem Interview mit dem „Kicker“ für größtmögliche Freiheiten für Spieler ausgesprochen und dabei Sympathien für den als Fußball-Freigeist bekannten Ex-Nationalspieler Mario Basler geäußert. Auf die Frage, ob ein Spieler heute noch wie einst Basler während des Trainings in einem Cabrio vorbeifahren, dabei rauchen und dennoch spielen könne, antwortete Kohfeldt: „In der Ausprägung nicht, aber trotzdem bin ich bei Mario Basler.“

Individuelle Wege zur Höchstleistung

Der 43-jährige Coach plädiert für einen möglichst großen Spielraum bei den unterschiedlichen Charakteren in der Kabine. „Es gibt für jeden Spieler einen anderen Weg, sich auf ein Spiel vorzubereiten. Was ich bewerte, ist: Wie schafft er es, sein Leistungsmaximum zu erreichen? Und da ist jeder anders. Ich habe in meiner Karriere immer versucht, dass besondere Spieler auch besondere Wege gehen dürfen“, erklärte der Trainer. Dabei betonte Kohfeldt, dass die Leistung auf dem Platz das entscheidende Kriterium sei: „Sie müssen liefern. Als Trainer musst du es schaffen, auch im richtigen Moment mal wegzugucken, damit ein Spieler seine Besonderheit ausleben kann.“

Start in die Zweitliga-Saison

Kohfeldts Club SV Darmstadt 98 startet am 8. August um 13.00 Uhr mit einem Heimspiel gegen Holstein Kiel in die neue Zweitliga-Saison. Die Lilien wollen nach einem durchwachsenen Vorjahr in diesem Jahr eine bessere Rolle spielen. Kohfeldt, der im Sommer 2024 das Traineramt übernahm, setzt dabei auf eine Mischung aus taktischer Disziplin und individueller Entfaltung. Seine Aussagen zu Basler und den Freiheiten der Spieler stoßen in der Fußballszene auf geteiltes Echo, zeigen aber deutlich seine Coaching-Philosophie.

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