Der Karlsruher SC hat die Verpflichtung des finnischen Mittelfeldspielers Santeri Väänänen offiziell bestätigt. Der 24-Jährige wechselt vom norwegischen Erstligisten Rosenborg BK zum Zweitligisten und erhält einen Vertrag mit nicht genannter Laufzeit. Väänänen wird künftig mit der Rückennummer 6 für die Badener auflaufen.
Bereits zu Wochenbeginn angekündigt
Wie bereits am Montag von Sky und im ntv-Transfer-Ticker berichtet, stand der Wechsel des Finnen kurz bevor. Nun gaben beide Vereine den Transfer offiziell bekannt. Väänänen, der in Finnland geboren wurde, durchlief die Jugendabteilungen von HJK Helsinki und wechselte 2022 zu Rosenborg. In Norwegen kam er auf 45 Pflichtspiele, in denen er drei Tore erzielte und fünf Vorlagen gab.
Verstärkung für das Mittelfeld
Beim KSC soll Väänänen die zentrale Mittelfeldposition verstärken. „Santeri ist ein dynamischer und zweikampfstarker Spieler, der uns sowohl defensiv als auch offensiv weiterhelfen wird“, sagte KSC-Sportdirektor Sebastian Freis. Der Finne bringe internationale Erfahrung mit und passe perfekt ins Anforderungsprofil des Vereins.
Väänänen selbst zeigte sich erfreut über den Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in Karlsruhe. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr positiv, und ich bin überzeugt, dass ich mich hier weiterentwickeln kann. Ich möchte der Mannschaft helfen, unsere Ziele zu erreichen.“
Vertragslaufzeit nicht veröffentlicht
Der KSC machte keine Angaben zur Vertragsdauer. Branchenkreisen zufolge soll der Kontrakt jedoch bis 2028 laufen. Väänänen ist der dritte Neuzugang des KSC in diesem Sommer nach Stürmer Fabian Schleusener und Verteidiger Marcel Beifus.
Rückennummer 6 für Väänänen
Die Rückennummer 6 war zuletzt von Leon Jensen getragen worden, der den Verein im Winter verlassen hatte. Väänänen wird damit in die Fußstapfen von Spielern wie dem ehemaligen KSC-Kapitän Martin Stoll treten, der diese Nummer einst trug.
Der KSC startet am 1. August in die neue Zweitligasaison. Das erste Pflichtspiel bestreitet die Mannschaft von Trainer Christian Eichner im DFB-Pokal beim FC 08 Homburg. In der Liga trifft man zum Auftakt auf den 1. FC Kaiserslautern.



