Elias Löder kehrt zu Carl Zeiss Jena zurück: Torjäger im Interview
Löder zurück in Jena: Torjäger will Aufstieg

Nach nur einem Jahr beim Drittliga-Absteiger SSV Ulm ist Torjäger Elias Löder (26) zurück beim FC Carl Zeiss Jena. Im Interview mit BILD spricht der einstige Torschützenkönig der Regionalliga Nordost über seine Beweggründe und seine Ziele mit dem FCC.

Kontakt nach Jena nie abgerissen

BILD: Herr Löder, seit wann bestand denn wieder Kontakt nach Jena? Elias Löder: „Der ist eigentlich nie abgerissen. Ich war mit Miroslav Jovic immer im Austausch und mit den Jungs sowieso auch. Ich habe natürlich alles verfolgt und immer gesagt, dass es für mich immer den Weg zurück gibt. Dass es jetzt so konkret geworden ist, freut mich dann umso mehr.“

Wann kam die konkrete Anfrage, dass es zurückgehen könnte? „Die Anfrage bestand schon länger. Jetzt galt es, das zu entscheiden. Ich wusste natürlich immer, was ich hier an Jena habe – mich zum Glück dafür entschieden.“

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Mit Ulm aus der 3. Liga abgestiegen

Mit Ulm stieg Löder aus der 3. Liga ab. Im Nachgang betrachtet: Hätten Sie gar nicht erst weggehen sollen? „Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, man kann nur nach vorne schauen. Und ich habe sehr viele Erfahrungen mitgenommen und hatte auch eine schöne Zeit in Ulm. Ja, wir sind abgestiegen, aber es war trotzdem für mich persönlich eine erfolgreiche Zeit. Ich habe in der 3. Liga auch meine Tore gemacht, sodass ich gestärkt – sowohl sportlich als auch menschlich – zurückkomme. Das möchte ich auch den Jungs und dem Verein mitgeben.“

Ziel: Rückkehr in die 3. Liga

Sie kommen aus der 3. Liga – soll mit Jena dorthin zurückgehen? „Ja, ich habe das auch immer so gesagt: Vom Stadion her, von der Infrastruktur ist Jena mindestens 3. Liga, wenn nicht sogar mehr. Fans und Mannschaft haben es verdient. Ich versuche, meinen Beitrag zu leisten und zu helfen. Was dabei herausspringt, müssen wir sehen. Aber ja, wir haben Ziele. Es ist eine schwere Liga – übrigens auch ein Grund für mich, warum ich wieder hierher wollte.“

Die Regionalliga Nordost ist so attraktiv? „Natürlich. Es ist eine Wahnsinnsliga mit extrem vielen Klassikern und Derbys, mit super Fanszenen. Ich freue mich darauf. Wir wollen dabei eine gute Rolle spielen.“

Konkurrenz im Titelkampf

Es gibt ja diesmal diesen direkten Aufstiegsplatz. Das könnte ja tatsächlich ein Hauen und Stechen geben. Viele Vereine haben aufgerüstet. Wer sind die Jenaer Konkurrenten im Titelkampf? „Es ist jetzt noch ein bisschen zu früh, da jemanden herauszupicken. Ich glaube, da kann man gefühlt fünf, sechs Mannschaften nennen und bestimmt noch jemanden vergessen. Im Endeffekt ist es so, dass man gut starten muss, und dann werden sich nach und nach im Laufe der Saison zwei, drei Mannschaften herauskristallisieren, die es unter sich ausmachen.“

Was muss Jena tun, um oben dabei zu sein? „Man muss gar nicht so viel verändern. Der Trainer wird seinen Stempel draufsetzen, wird uns sehr viel mitgeben. Und ich werde versuchen, meinen Beitrag dazu zu leisten. Dann kann man sich auf sehr guten und sehr interessanten Fußball freuen. Wichtig ist der Erfolg, dass wir Siege feiern können.“

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