Lehmanns prophetische Analysen
Jens Lehmann (56) hat die deutsche WM-Blamage und das Scheitern von Bundestrainer Julian Nagelsmann vorhergesehen. Der Experte des TV-Senders WELT, der wie BILD zu Axel Springer gehört, erhält dafür nun großes Lob von der Senderführung.
Frank Hoffmann, Geschäftsführer von WELT, äußerte sich anerkennend: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Experten Thomas Helmer und Jens Lehmann. Die Analysen von Jens waren brillant und inhaltlich korrekt. Er hatte als einer der Ersten gewarnt, dass Julian Nagelsmann zu wenig Erfahrung habe für ein großes Turnier und Deutschland deshalb nicht weit komme.“
Weitere zutreffende Prognosen
Lehmanns Vorhersagen trafen auch in anderen Punkten ein. So prophezeite er, dass die sogenannten „Familientage“ im DFB-Camp dem Bundestrainer später zum Verhängnis werden würden. Zudem sagte er voraus, dass die Entscheidung, den degradierten Stammtorwart Oliver Baumann nicht einmal im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) einzusetzen, für schlechte Stimmung im Team sorgen würde – beides bewahrheitete sich.
Bereits von Beginn an warnte Lehmann, dass Joshua Kimmich auf der rechten Abwehrposition falsch eingesetzt sei. Auch diese Einschätzung bestätigte sich im Turnierverlauf.
Fast perfekte Halbfinal-Tipps
Darüber hinaus hatte Lehmann die vier WM-Halbfinalisten korrekt vorhergesagt. Lediglich beim Tipp auf den Weltmeister – er setzte auf Frankreich – lag er leicht daneben.



