Der verpasste Aufstieg in die 3. Liga ist für Lok Leipzig schon bitter genug. Noch schlimmer jedoch ist, was Malik McLemore vom zweiten Relegationsspiel bei den Würzburger Kickers (1:2) in Erinnerung behalten wird.
Erneuter Kreuzbandriss nach Comeback
Der 29-jährige Stürmer, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, beendete zwar die Partie, zog sich aber während des Spiels einen erneuten Riss des Kreuzbandes sowie einen Knorpelschaden im rechten Knie zu. Bereits am 6. April 2025 hatte sich McLemore im Derby bei Chemie Leipzig das Kreuzband gerissen. Ein Jahr lang kämpfte er um sein Comeback und stand dann kurz vor Saisonende wieder auf dem Platz. Nun das nächste Aus – ein unfassbares Pech für den Spieler.
Verein hält Wort: Vertrag wird verlängert
McLemores Vertrag läuft zum 30. Juni aus. Über eine Verlängerung war man sich bereits einig, und Lok Leipzig lässt ihn auch jetzt nicht fallen. Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth erklärte: „Die Diagnose war für uns alle ein Schock. Für Malik tut es mir besonders leid, weil er sich gerade erst zurückgekämpft hatte! Wir werden ihn bei der Behandlung und bei der Reha bestmöglich unterstützen.“ Und dann folgten die Worte, die McLemore den Rücken freihalten: „Gleichzeitig stehen wir zu unserem Wort und werden seinen Vertrag verlängern.“ Klar ist jedoch, dass nach den zehn Abgängen nun ein weiterer Ersatz notwendig wird.
Trainingsstart und Testspiele
Am 24. Juni beginnt das Training beim FC Lok. Bereits zwei Tage später steht der erste Test in Droyßig an. Weitere Testspiele sind gegen VfB Zwenkau (27. Juni, auswärts), SK Kladno (4. Juli, in Naunhof) und Hertha BSC (11. Juli, Plache-Stadion) geplant. Zudem reist die Mannschaft vom 13. bis 18. Juli ins Trainingslager nach Wesendorf in Niedersachsen.



