Miguel Hurtado darf beim 1. FC Nürnberg weitermachen
Miguel Hurtado darf beim Club weitermachen

Der kolumbianische Verteidiger Miguel Hurtado darf nach seinem ersten Testspiel-Einsatz weiterhin beim 1. FC Nürnberg vorspielen. Das bestätigte Trainer Miroslav Klose nach dem 10:0-Erfolg gegen Kornburg. Hurtado, der ursprünglich vom Hamburger SV in Kolumbien entdeckt wurde, war als Ersatz für die verletzten Gastspieler Jhawer Diaz und Frank Caravalli zum Club gestoßen.

Hurtados ungewöhnlicher Weg nach Nürnberg

Miguel Hurtado war eigentlich nicht vom FCN eingeladen worden. Der HSV hatte ihn in Kolumbien gecastet. Da die ursprünglich vom Club eingeladenen Gastspieler Jhawer Diaz (Syndesmosebandriss) und Frank Caravalli (krank) nicht unter Trainer Miroslav Klose mittrainieren konnten, einigte man sich mit dem HSV darauf, Hurtado eine Chance zu geben. Der Kolumbianer trainierte seit Vorbereitungsstart mit den Profis.

Erster Test: Klose sieht Aggressivität

Im ersten Test der Vorbereitung gegen Kornburg (10:0) spielte Hurtado eine Halbzeit als linker Verteidiger. Trainer Miroslav Klose zeigte sich vorsichtig optimistisch: „Er spielte auf der anderen Seite der Trainerbank. Deswegen war es noch zu wenig, was ich sehen konnte. Man hat aber gesehen, dass er in den Duellen sehr aggressiv und eng am Mann ist. Er ist erst eine Woche bei uns und jetzt mit dem ersten Spiel, da brauchen wir noch ein paar Tage, um uns eine Meinung zu bilden.“

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Hoffnung auf Vertrag: Vorbild Karafiat

Hurtado hofft, wie vor zwei Jahren Ondrej Karafiat (31, jetzt Mladá Boleslav), einen Profivertrag zu ergattern. Der Tscheche war damals ebenfalls nur als Trainingsgast gekommen und wurde am Ende verpflichtet. Ob Hurtado zur dauerhaften Lösung auf der linken Abwehrseite wird, bleibt jedoch abzuwarten. Der Club wird ihn in den kommenden Tagen weiter beobachten.

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